{"id":305,"date":"2023-07-12T22:08:02","date_gmt":"2023-07-12T20:08:02","guid":{"rendered":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/?p=305"},"modified":"2023-07-19T07:28:46","modified_gmt":"2023-07-19T05:28:46","slug":"san-francisco","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/san-francisco\/","title":{"rendered":"San Francisco"},"content":{"rendered":"\n<p>Endlich konnte unsere Reise am Mittwochmorgen starten!<\/p>\n\n\n\n<p><br>Sehr rechtzeitig nahmen wir morgens den Zug zum Flughafen (Danke nochmals, Irene). <br>Zum Gl\u00fcck, denn am Flughafen herrschte absoluter Hochbetrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Boarding war mehr als rechtzeitig, und voller Vorfreude warteten wir auf den Start, als es einen Knall gab und alle Lichter ausgingen. In der N\u00e4he habe ein Blitz eingeschlagen, was zu einem Stromausfall gef\u00fchrt habe. Nun ja, das machte mich pers\u00f6nlich nicht ruhiger.<br>Einige Minuten sp\u00e4ter leuchteten alle Bildschirme wieder, und es h\u00e4tte weitergehen k\u00f6nnen. Wegen starken Gewittern konnten wir erst mit gut eineinhalb Stunden Versp\u00e4tung starten. Auch der Flug war wetterm\u00e4ssig ziemlich unruhig, ansonsten aber sehr angenehm.<br>Zw\u00f6lf Stunden sp\u00e4ter landeten wir am fr\u00fchen Abend in San Francisco. Alle waren vom Flug und der Zeitverschiebung ziemlich erschlagen, und so holten wir uns eine Pizza und gingen schon ziemlich fr\u00fch ins Bett.<br>Am n\u00e4chsten Morgen erwachten wir noch vor den H\u00fchnern und waren schon bald in der Stadt unterwegs. Unser Hotel war nahe bei der ber\u00fchmten Fishermans Wharft, also perfekt gelegen f\u00fcr alle Unternehmungen.<br>Wie immer, erkundeten wir die Stadt zuerst zu Fuss. Unser K\u00f6rper lechzte geradezu nach Koffein, und als versierte Espressotrinker bewegten wir uns aus diesem Grunde in Richtung italienischem Quartier. Nicht alle Teilnehmer unserer Reisegruppe waren begeistert von dieser Idee, aber Reto und ich setzten uns durch.<br>Wir fanden aber kein einziges offenes Caf\u00e8, und deckten uns daher in einem Delikatessenladen mit Fr\u00fchst\u00fccksutensilien und Kaffee ein. Beim Bezahlen konnten wir erahnen, was die Reisef\u00fchrer und Schreiberlinge der Reiseblogs mit &#8222;sehr teuer&#8220; meinten.<br>In einem P\u00e4rkli verpflegten wir uns, und schauten den Menschen zu, die mit ihren Hunden Gassi gingen. In dem Park gab es auch einige Gruppen, die Tai Chi (oder so) praktizierten. Die Kinder sahen der Choreographie fasziniert zu. China Town grenzt an das italienische Viertel, und offensichtlich findet die morgendliche Turnstunde in Italien statt.<br>Gest\u00e4rkt gingen wir weiter durch die wunderbare, h\u00fcgelige Stadt mit den unglaublich steilen Strassen. Nat\u00fcrlich fotografierten wir auch die legend\u00e4re <strong>Lombard Street<\/strong> mit ihren engen Kurven und bestaunten die bunten und originellen H\u00e4uschen.<br>Nachmittags sahen wir uns dann noch den legend\u00e4ren <strong>Pier 39 <\/strong>an. Diesen Pier haben die Seel\u00f6wen seit langer Zeit in Beschlag genommen und liegen da auch oft in Scharen rum. Ein absoluter Touristenmagnet!<br>Bei uns waren viel mehr Menschen als Seel\u00f6wen da, aber eine Handvoll dieser lustigen Tiere posierte ziemlich entspannt .f\u00fcr uns Touristen<br>Am Pier 39 steppt der B\u00e4r mit dutzenden von L\u00e4den f\u00fcr allerlei Souvenirs und anderem Gschm\u00f6is, und es wimmelt von Fressbuden. Nicht so Retos Geschmack, und so verliessen wir diesen Rummelplatz schon bald wieder, um noch San Francisco &#8222;downtown&#8220; zu erkunden.<br>(Nunja, Luc hat ein neues Pl\u00fcschtier. Es bleibt bestimmt nicht der einzige Familienzuwachs\u2026)<br>Das eigentliche Zentrum bietet die \u00fcblichen Luxusl\u00e4den und Ladenketten wie jede andere Grossstadt, einfach mit dem Charme von San Francisco. Zum Stadtbild geh\u00f6ren leider auch \u00fcberaus viele Obdachlose Menschen. Diese Menschen so nahe zu sehen, zu h\u00f6ren und auch zu riechen war insbesondere f\u00fcr unsere Jungs ein einschneidendes und auch trauriges Erlebnis.<br>Wir schlenderten noch durch Chinatown zur\u00fcck zum Hotel, und Luc war so am Ende, dass er nicht einmal mehr essen mochte. Kein Wunder, mein Iphone meinte, wir seien 17 Kilometer durch die Stadt gewandert\u2026<br>Am n\u00e4chsten Morgen mieteten wir f\u00fcr uns alle Velos. Wir erhofften uns, dass so die Distanzen f\u00fcr Luc etwas einfacher zu bew\u00e4ltigen sind.<br>Zun\u00e4chst aber gingen wir per Schiff zu der Insel, auf der sich die Ruinen des Gef\u00e4ngnis Alcatraz befinden. Zum Gl\u00fcck hatten wir diesen Trip bereits im Voraus gebucht, denn der n\u00e4chste offiziell freie Termin w\u00e4re in \u00fcber einer Woche gewesen.<br>Die Touristenmassen werden gekonnt mit einem Audioguide durch die Gem\u00e4uer gef\u00fchrt. Leider waren die Informationen unserer Meinung nach etwas zu knapp gehalten. Wir h\u00e4tten gerne etwas mehr \u00fcber all die gescheiterten Ausbruchsversuche der H\u00e4ftlinge oder \u00fcber die prominenten Insassen wie Al Capone erfahren.<br>Aber auch so war es eindr\u00fccklich, die Zellen und die Mauern zu sehen und zum Teil zu betreten, wo bis im Jahre 1963 Menschen eingesperrt waren. Ich finde solche Schaupl\u00e4tze immer faszinierend, aber auch gruselig.<br>Apropos gruselig. Sch\u00f6n, dass alle diese V\u00f6gel auf dieser Insel ungehindert nisten d\u00fcrfen, aber es stinkt so grauselig auf dieser Insel, dass man sie gerne wieder verl\u00e4sst.<br>Anschlie\u00dfend machten wir uns mit dem Velo auf, um die ber\u00fchmte Golden Gate Bridge zu erkunden.<br>Diese Br\u00fccke liegt praktisch den ganzen Tag immer im Nebel. Lustigerweise liegt der Nebel sehr oft wie ein Schleier nur gerade auf der Br\u00fccke, w\u00e4hrend der Rest der Stadt sonnig ist.<br>Auch wir radelten in starkem Wind und Nebel \u00fcber die Br\u00fccke. Ehrlich gesagt, habe ich mir diese Velofahrt etwas ruhiger vorgestellt. Allenfalls mit Flowers in meinem Hair, nicht mit einem \u00fcblen, stinkenden Helm auf dem Kopf und einem tosenden Autol\u00e4rm um mich herum.<br>Immerhin lichtete sich der Nebel, und Reto hat uns sanft \u00fcberzeugt, noch einen H\u00fcgel zu erradeln. Und so konnten wir die traumhafte Aussicht auf die Br\u00fccke geniessen und wunderbare Fotos machen. Ausserdem haben wir noch Horwer angetroffen. So ein Zufall!<br>Der Nebel kam wieder, und wir nahmen den R\u00fcckweg unter die R\u00e4der. Der Wind hat so stark geblasen, dass es Luc fast weggewindet hat. Es war dann auch ziemlich kalt, bis wir wieder aus dem Nebel herauskamen.<br>Alle hatten nun die Nase voll vom Velofahren. Die Kids gingen zur\u00fcck ins Hotel, und Reto und ich tranken noch ein Bierli. In einer Brauerei. Ohne Schaum, aber teuer wie Champagner.<br>Im Italienischen Quartier assen wir wunderbar und fielen nach einem Bier mit unseren Horwer Bekannten todm\u00fcde ins Bett.<br>Da war er auch schon, unser letzter (halber) Tag in San Francisco. Die Fahrt mit der<strong> Cable Car <\/strong>hatten wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Bereits vor 9 Uhr standen wir bereit, um dieses Spektakel zu erleben. An den Tagen vorher haben wir jeweils die ellenlangen Menschenmassen gesehen, die auf die Bahn warteten. Der nette Ticketverk\u00e4ufer sagte uns dann, dass es morgens kaum Wartezeiten gibt. Dieser Tipp war Gold wert, und die Fahrt mit dieser nostalgischen Bahn ein Erlebnis. Vor allem auch, weil man so hautnah am Fahrer ist, der mit Bremse und Gas herumhantiert, dass er abends bestimmt kein Training mehr braucht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"922\" height=\"1229\" data-id=\"384\"  src=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-384\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF6.jpg 922w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF6-225x300.jpg 225w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF6-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 922px) 100vw, 922px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"922\" height=\"1229\" data-id=\"383\"  src=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-383\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF5.jpg 922w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF5-225x300.jpg 225w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF5-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 922px) 100vw, 922px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"922\" height=\"1229\" data-id=\"382\"  src=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-382\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF4.jpg 922w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF4-225x300.jpg 225w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF4-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 922px) 100vw, 922px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"922\" height=\"1229\" data-id=\"381\"  src=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-381\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF3.jpg 922w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF3-225x300.jpg 225w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF3-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 922px) 100vw, 922px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1229\" height=\"922\" data-id=\"380\"  src=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-380\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF2.jpg 1229w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF2-300x225.jpg 300w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1229px) 100vw, 1229px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"2048\" height=\"1536\" data-id=\"379\"  src=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-379\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF1-1.jpg 2048w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF1-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF1-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF1-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/SF1-1-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich konnte unsere Reise am Mittwochmorgen starten! 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