{"id":249,"date":"2017-05-21T14:55:32","date_gmt":"2017-05-21T12:55:32","guid":{"rendered":"http:\/\/myblack.ch\/index.php\/?p=249"},"modified":"2020-03-09T15:18:57","modified_gmt":"2020-03-09T14:18:57","slug":"bali","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/bali\/","title":{"rendered":"Bali"},"content":{"rendered":"<p>Den n\u00e4chsten Tag verbrachten wir nochmals am Strand. Ich nahm meine erste SUP- Lektion, und Reto und C\u00e9dric machten im Kanu eine Ausfahrt. Die Fische haben jetzt eine neue M\u00e4nnersonnenbrille. Auch so kann man das Meer mit Plastik verunreinigen.<br \/>\nIm Gegensatz zu den Jungs landete ich nicht nur einmal im Wasser, hatte aber meine Brille wohlweislich an Land gelassen.<br \/>\nDas Stand-Up-Paddeln machte zwar Spass, aber bei diesen Wellen sollte man vielleicht eher Surfen.<br \/>\nWir mussten nochmals nach Kuta, eine Brille kaufen. Qualit\u00e4tsware.<br \/>\nSchweren Herzens machten wir uns am n\u00e4chsten Tag auf den Weg in den Norden.<br \/>\nWieder mit dem Freund eines Kollegen des Taxifahrers vom ersten Tag. Wir verstauten unser Riesengep\u00e4ck (hier in Bali brauchen wir kaum einen Viertel davon, da es immer warm ist) und tuckerten los.<br \/>\nDass der Weg so weit und beschwerlich sein w\u00fcrde, hatten wir nicht gedacht, da die Distanz zwischen Jimbaran im S\u00fcden und Lovina eigentlich nur etwa 120km betr\u00e4gt.<br \/>\nDer Weg f\u00fchrte aber \u00fcber die Berge, und unser Fahrer sowie das Vehikel hatten nicht sehr viel Power. So tuckerten wir dahin und erreichten erst knapp f\u00fcnf Stunden sp\u00e4ter unser Ziel in Lovina.<br \/>\nObwohl die Fahrt sehr lange dauerte, war sie doch sehr sch\u00f6n. Wir sahen viel von Bali. Tempel, D\u00f6rfer, Reisterrassen und Vulkane.<br \/>\nNicht nur die Natur scheint hier im Norden viel saftiger zu sein, auch die D\u00f6rfer sind anders. Die H\u00e4user sind etwas weniger \u00fcppig dekoriert, fast bescheiden. Insgesamt ist es ruhiger hier. Man sieht auch deutlich weniger Touristen.<br \/>\nWir wohnen auch nicht mehr in einem riesigen Hotelkomplex, sondern in einer kleinen Villa in Gehdistanz zum Meer und sehr zentral.<br \/>\nUnsere Unterkunft ist sehr ger\u00e4umig, hat zwei grosse Schlafzimmer mit je einem Bad, einen grossen Aussenwohnbereich und einen eigenen kleinen Pool.<br \/>\nGleich nebenan ist nochmals eine gleiche Villa, und das Ganze wird betreut von einer Frau und ihren mindestens vier Angestellten.<br \/>\nDie Jungs geniessen es hier sehr, und auch uns gef\u00e4llt es gut. Der Strand ist vom Vulkangestein schwarz, und daher sehr heiss. Und leider auch sehr verschmutzt. Am Strand fliessen einige Fl\u00fcsse und B\u00e4che ins Meer, und die Farbe dieser Gr\u00fctzen l\u00e4dt nicht gerade zum Baden ein.<br \/>\nKlar, es ist absolute Low-Season im Moment. Vielleicht werden die Str\u00e4nde im Juli, August und Dezember gereinigt und sehen besser aus, aber das l\u00f6st das Verschmutzungsproblem ja nicht.<br \/>\nSo gingen wir nicht ins Wasser, sondern buchten uns in aller Herrgottsfr\u00fche eine Bootstour zu den Delfinen. Um 6 Uhr starteten wir und genossen einen traumhaften Sonnenaufgang auf einem kleinen ehemaligen Fischerboot. Dann warteten wir auf die Delfine. Wie etwa hundert andere kleine Boote und ihre Insassen auch.<br \/>\nTats\u00e4chlich tauchten auch Dutzende Delfine auf. Faszinierend. Aber sie tauchten meist sofort wieder unter. Die Szenerie war grotesk. Einige Delfine tauchen auf, und gleich darauf rasten praktisch alle Boote mit vollem Tempo mitten ins Geschehen, was die Delfine nat\u00fcrlich zum Untertauchen brachte. Dies wiederholte sich unz\u00e4hlige Male. Wie lange die Delfine sich das noch gefallen lassen?<br \/>\nAls dann die meisten Boote wieder abged\u00fcst waren und etwas Ruhe einkehrte, konnten wir die Delfine besser und l\u00e4nger beobachten. Es war ein tolles Erlebnis!<br \/>\nHeute fuhren wir zu Wasserf\u00e4llen in die Berge. Bereits online haben wir gelesen, dass der AB- und Aufstieg zu den Wasserf\u00e4llen einige Schweisstropfen kosten w\u00fcrde, wir aber mit einem tollen Erlebnis belohnt w\u00fcrden.<br \/>\nGleich auf dem Parkplatz boten viele einheimische Guides ihre Dienste an. \u00a0Wir wussten zwar, dass der Weg gut beschildert ist und es problemlos auch alleine m\u00f6glich w\u00e4re, die F\u00e4lle zu erreichen. Trotzdem nahmen wir einen Guide. Es hat momentan kaum Touristen hier, und den Menschen fehlt diese Einnahmequelle. Da fanden wir, dass uns diese paar Franken ja nicht weh tun. Insbesondere wenn man daran denkt, wie horrende Betr\u00e4ge wir in Australien f\u00fcr alle Aktivit\u00e4ten ausgegeben haben.<br \/>\nDer Guide war ein interessanter Mensch. Er ist Bauer gleich im Gebiet der Wasserf\u00e4lle. Wir trafen auf der Treppe auch seine (sehr alt aussehende) Mutter an, die die Treppen wischte.<br \/>\nDer Abstieg war steil und die Treppe sehr glitschig, die Wasserf\u00e4lle aber sehr imposant und auch einigermassen gut zug\u00e4nglich. Wir mussten durch das Flussbett wandern und \u00fcber Steine klettern. C\u00e9dric war total im Element und es gefiel ihm supergut. Luc war es eher zu nass, er wollte die Wasserf\u00e4lle \u201eabstellen\u201c.<br \/>\nDer Aufstieg war zwar nicht so beschwerlich wie erwartet, zeigte aber doch gewisse konditionelle Defizite auf\u2026<br \/>\nBeim Aufstieg kauften wir dann auch wieder so einiges: R\u00e4ucherst\u00e4bchen (C\u00e9dric findet die toll) und Duft\u00f6l. Zudem probierten wir kleine giftgr\u00fcne K\u00fcchlein, die aus Reis, Kokos und einer anderen Pflanze hergestellt werden. Angerichtet in einem Bananenblatt, dekoriert mit Palmzucker und Kokosraspeln. Ein Gedicht! Besser als jeder Winforce-Energiegel. Danach gings wieder flott!<br \/>\nZur\u00fcck in Lovina genossen wir nochmals unser H\u00e4uschen und liessen uns gleich hier bekochen. Das balinesiche Essen war sehr lecker, und entspannt war es sowieso. So entschieden wir, dass wir auch morgen nochmals hier essen werden.<br \/>\nMorgen ist bereits unser letzter Tag in Lovina. Wir haben uns entschieden, dass wir die Nacht vor dem R\u00fcckflug wieder im Hotel in Jimbaran verbringen werden. Wenn wir vor dem langen R\u00fcckflug noch eine F\u00fcnfst\u00fcndige Taxifahrt haben, wird die R\u00fcckreise sonst zu einer zu grossen Tortur.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-257 alignright\" src=\"http:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020523-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020523-300x200.jpg 300w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020523-768x512.jpg 768w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020523-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-256 alignright\" src=\"http:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020404-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020404-300x200.jpg 300w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020404-768x512.jpg 768w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020404-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-253 alignleft\" src=\"http:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020684-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020684-300x200.jpg 300w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020684-768x512.jpg 768w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020684-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-254 alignleft\" src=\"http:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020815-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020815-300x200.jpg 300w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020815-768x512.jpg 768w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020815-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den n\u00e4chsten Tag verbrachten wir nochmals am Strand. 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