{"id":237,"date":"2017-05-08T23:21:46","date_gmt":"2017-05-08T21:21:46","guid":{"rendered":"http:\/\/myblack.ch\/index.php\/?p=237"},"modified":"2020-03-09T15:20:17","modified_gmt":"2020-03-09T14:20:17","slug":"cairns-cape-tribulation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/cairns-cape-tribulation\/","title":{"rendered":"Cairns &#8230; Cape Tribulation &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Weiter ging es mit unserer Reise. Unseren ersten Halt machten mir im Paronella-Park. Dies ist kein Nationalpark, sondern mehr ein privater Botanischer Garten mit Ruinen eines Gutshauses und dessen Nebenh\u00e4usern. Der Park war \u00e4usserst schmuck und romantisch. Die Parkanlage ist etwas verwildert und die alten Gem\u00e4uer sind mit Moos \u00fcberwachsen. Zum nicht ganz g\u00fcnstigen Parkeintritt geh\u00f6rte eine F\u00fchrung und Futter f\u00fcr die Fische und die Schildkr\u00f6ten. Unser m\u00e4ssig motivierte Tourguide erkl\u00e4rte uns, dass auch noch ein in die Jahre gekommenes Krokodil in der Anlage lebt\u2026.<br \/>\nGesehen haben wir das Tier aber nicht, was mich jetzt auch nicht gerade traurig machte.<br \/>\nIm Parkeintritt enthalten war auch ein Einttritt zum Mamu Canopy Walk,Skywalk in den\u00a0 Baumkronen. Der Walk wurde erstellt, nachdem der Zyklon Harry im Jahre 2006 eine Schneise durch die W\u00e4lder des Wooroonooran National Park gezogen hat.<br \/>\nDie Aussicht ist wunderbar, und es gab viele eindr\u00fcckliche Pflanzen zu entdecken. Nach einer kurzen Weiterfahrt waren wir dann in Cairns. Wir checkten in eiem riiiiiesig grossen Camoingplatz ein. Der Campingplatz hatte s\u00e4mtliche Schikanen, die ein Kinderherz h\u00f6her schlagen l\u00e4sst, und war generell sehr gut ausgestattet und sauber. Zudem halb leer. Also eigentlich alles perfekt. Aber hier wurde uns klar, dass unsere Reise in Australien bald zu Ende ist. Wir werden am 11. Mai in Cairns das Wohnmobil abgeben und dann nach Bali weiterfliegen. Es brauchte an diesem Abend eine grosse Flasche Rotwein\u2026.<br \/>\nAber noch blieben uns einige Tage, und so erkundeten wir am n\u00e4chsten Tag nach einer ausgedehnten Splashparkrunde die Stadt Cairns. Wir kurbelten so richtig die Wirtschaft an (hoffentlich passen wir nach den Ferien \u00fcberhaupt noch in die Kleider\u2026), und erholten uns nachher an der Lagune. Dies ist ein grosser Salzwasserpool mit Sandstrand am Meer.<br \/>\nDas Meer hier ist nicht gerade einladend, einerseits wegen des eher sumpfigen Strandes, andererseits wegen den Quallenwarnungen.<br \/>\nC\u00e9dric war kaum wieder aus dem Pool rauszukriegen, und als wir dann eine riesige Spielplatzanlage besuchten, war es um die Jungs geschehen\u2026. Der Spielplatz war \u00e4wirklich unglaublich. Mehrere Kletterburgen, Spinnennetze und Rutschbahnen, ein Baumstammritiseili und drei (!) Wasseranlagen boten den Kindern alles, was das Herz begehrte.<br \/>\nWir mussten unsere Jungs fast loss\u00e4gen\u2026 W\u00e4hrend der langen Busfahrt zur\u00fcck zum Camping fing es dann an, zu regnen wie aus K\u00fcbeln.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag fuhren wir weiter Richtung Norden. Die Sonne schien wieder und wir landeten in Port Douglas. Ein schmucker Ferienort f\u00fcr eher gut betuchte G\u00e4ste. Vor allem die Hotelanlagen seien hier sehr exklusiv, und manche internationale Promi verbringe seine Ferien dort. Wir haben keinen gesehen, aber uns gefielen die vielen Pubs und die h\u00fcbschen L\u00e4den, die allerlei Schnickschnack verkauften.<br \/>\nWir assen in einem Pub zu Mittag du tranken ein Bier mehr, als wir wollten\u2026 Ich frage mich immer noch, warum Reto, als er zwei Fanta bestellen wollte, mit zwei Spezialbieren zur\u00fcckkommen konnte\u2026<br \/>\nZum Gl\u00fcck musste Reto nur noch einige Minuten fahren, und es war kein Gartenhag im Weg. So erreichten wir unversehrt unseren Camping und die Kinder badeten und spielten, bis es dunkel wurde.<br \/>\nWir machten uns nun auf zum Cape Tribulation, dem n\u00f6rdlichsten Punkt unserer Reise. Weiter n\u00f6rdlich gelangt man nur mit einem 4WD.<br \/>\nAuf der sch\u00f6nen K\u00fcstenstrasse fuhren wir Richtung Norden. Man konnte immer wieder einen Blick auf das Meer und die unglaublich langen Str\u00e4nde werfen. Die Vegetation ist \u00fcppig, und an vielen Orten grenzt der Regenwald direkt an den Sandstrand. Sieht toll aus!<br \/>\nDer Daintree River ist die Grenze zum Nationalparkgebiet. \u00dcber diesen Fluss gibt es keine befahrbare Br\u00fccke, man gelangt nur mit einer Kabelf\u00e4hre ans andere Ufer. Bevor wir das Wohnmobil verluden, machten wir noch eine Schifffahrt auf dem Daintree River. Eine Krokodiltour sozusagen. Wir sahen tats\u00e4chlich einige Krokodile, von ganz klein zu ziemlich gross.<br \/>\nC\u00e9dric war ziemlich beeindruckt, dass diese Krokodile WIRKLICH hier leben, einfach so, frei. Wenn wir jetzt sage, dass es hier Krokodile hat, gibt es keine Diskussion mehr, ob wir baden k\u00f6nnen oder nicht\u2026.<br \/>\nNach der \u00dcberfahrt \u00fcber den River fuhren wir auf einer sehr kurvigen und engen Strasse zu unserem Campingplatz. Eine Schotterstrasse f\u00fchrte uns zu einem Paradies\u2026. Der Platz ist sehr einfach es gibt nur je 2 Toiletten und eine Dusche, kein Telefonnetz und geparkt wird auf der Wiese.<br \/>\nAber es sind kaum 30m durch einen Palmenwald zum Sandstrand. Am Strand herrscht zwar Badeverbot, es ist aber ein traumhafter Ort. Es liegen unz\u00e4hlige Kokosn\u00fcsse am Boden, und man hat unweigerlich den Bacardi-Song im Ohr\u2026 What a feeling\u2026<br \/>\nDe Wir starteten zum Kokosnussweitwurf und genossen die Ruhe und die Einfahheit. In der Holzh\u00fctte beim Camping gibt es eine liebevoll gestaltete Outdoorbar, und abends werden im Holzofen Pizzen gebacken. Es gibt etwa sechs verschiedene Pizzas, sonst nichts.<br \/>\nDie Leute, die den Camping f\u00fchren, sind kaum 30 und tiefenentspannt. Die Pizza war grossartig, die Kinder spielten mit anderen Jungs, und wir k\u00f6nnen uns keinen besseren Ort vorstellen\u2026<br \/>\nManchmal braucht es gar nicht viel, um sich so frei und gl\u00fccklich zu f\u00fchlen.<br \/>\nIn der Nacht begann es aber zu regnen, und es regnete heute fast den ganzen Tag. Immer wieder, und die Wolkenbr\u00fcche sind jeweils sehr heftig. Wir besuchten hier das Daintree Discovery Centre und liessen uns sehr viel Zeit. In diesem Centre gibt es Informationsfilme, -Tafeln und mehrere kurze Boarwalks durch den Regenwald. Das Ganze mit (deutschem) Audioguide. Es war trotz Regen sehr spannend. Die Kinder fanden vor allem den Walk toll, wo Jurassic-Park-m\u00e4ssig Urtiere am Wegrand standen. Die Skulpturen bewegten sich und machten Ger\u00e4uschen\u2026. Den Rest vom Tag verbrachten wir mit Boardwalks durch den Regenwald. Es ist unglaublich eindr\u00fccklich, wie sich die Pflanzen an das Klima hier adaptiert haben. Der Boden wird immer wieder stark \u00fcberflutet, was fast schon Bizarre Wurzelgebilde f\u00fcr die Pflanzen erfordert. Leider regnet es immer wieder und es windet sehr stark. Wir \u00fcbernachten aber heute noch einmal auf diesem traumhaften Campingplatz, bevor wir morgen wieder Richtung Cairns aufbrechen.<br \/>\nWir haben nun definitiv den n\u00f6rdlichsten Punkt unserer Reise in Australien erreicht. Eigentlich haben wir noch lange nicht genug. Wir haben uns an das Leben im Wohnwagen gew\u00f6hnt und lieben es. Die Jungs f\u00fchlen sich hier zu Hause.<br \/>\nWir w\u00fcrden C\u00e9dric und Luc so gerne auch noch den Norden und die Westk\u00fcste zeigen. Es war sch\u00f6n hier im Osten, aber f\u00fcr Reto und mich war es ein ganz anderes Australien, als wir es vor 9 Jahren kennengelernt haben. Erst hier, ganz im Norden, sp\u00fcren wir diese Ruhe und diese unglaubliche Weite der Natur, die wir im Westen so genossen haben.<br \/>\nAber es gibt noch viele sch\u00f6ne Orte zu entdecken, nicht nur in Australien, und so freuen wir uns auf Bali\u2026\u2026 Wird sicher auch Bacardi-Feeling geben dort\u2026. Und auch mal wieder eine Dusche nur f\u00fcr uns\u2026 Und ein gut duftendes (oder wenigstens neutrales) Bett\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-240 aligncenter\" src=\"http:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020269web-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"389\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020269web-300x200.jpg 300w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020269web-768x512.jpg 768w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020269web-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/myblack.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/P1020269web.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter ging es mit unserer Reise. Unseren ersten Halt machten mir im Paronella-Park. 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