{"id":225,"date":"2017-05-02T13:33:48","date_gmt":"2017-05-02T11:33:48","guid":{"rendered":"http:\/\/myblack.ch\/index.php\/?p=225"},"modified":"2020-03-09T15:19:37","modified_gmt":"2020-03-09T14:19:37","slug":"segeltoern-whitsunday-island-magnetic-island-mission-beach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/segeltoern-whitsunday-island-magnetic-island-mission-beach\/","title":{"rendered":"Segelt\u00f6rn @Whitsunday Island &#8230; Magnetic Island &#8230; Mission Beach"},"content":{"rendered":"<p>Der Segelt\u00f6rn war ein voller Erfolg! Mittags um 12.30 trafen wir uns am Hafen mit den anderen Mitreisenden und der Tourorganisatorin. Unsere Mitreisenden machten nicht gerade erfreute Gesichter, als sie unsere zwei Jungs sahen. Alle hatten wohl ein romantisches Reislein erwartet, und jetzt war ausgerechnet auf ihrem Boot eine Familie mit zwei Rotznasen\u2026<br \/>\nWir k\u00f6nnen es ihnen nicht ver\u00fcbeln, es w\u00e4re uns wohl gleich gegangen. Unsere Reisegruppe Pinguin bestand aus einem \u00dc70 Ehepaar aus Holland, einem jungen Holl\u00e4ndischen P\u00e4rchen, einem deutschen Paar und einer Schweizerin aus der Romandie. Zudem war Olivia dabei, die sich ums Leibliche Wohl von uns k\u00fcmmerte und Thierry, unser Kapit\u00e4n, ein etwa 50j\u00e4hriger franz\u00f6sischer Seefuchs.<br \/>\nDas Boot war relativ klein, und es war rasch klar, dass wir alle ziemlich nah miteinander in Kontakt kommen w\u00fcrden. Ob wir wollten oder nicht.<br \/>\nSchon bald nach der Abreise per Motor begannen wir zu segeln. Luc musste nun an Deck immer eine Schwimmveste tragen. Seine Begeisterung daf\u00fcr hielt sich in Grenzen, doch sein Widerstand brach rasch zusammen, als er merkte, dass dieses Boot sehr stark den Wellen folgt und er sich nicht gut bewegen kann. Wir segelten einige Stunden und genossen das tolle Wetter, den frischen Wind und die sch\u00f6ne Sicht auf die Whitsunday-Inseln.<br \/>\nUnglaublich entschleunigend, so eine Bootsfahrt!<br \/>\nWir konnten alle etwas beim Segeln mithelfen (diejenigen, die kein Kind halten mussten). Thierry, unser Kapit\u00e4n mit viel Charme und Witz, liess sich auch gerne beim Steuern helfen, und so nahm C\u00e9dric ziemlich lang die Position des Steuermannes ein. Das war ein tolles Erlebnis f\u00fcr C\u00e9dric und machte die Fahrt sehr kurzweilig. \u00dcberhaupt war es den Kindern keinen Moment langweilig. Es bewegte sich immer etwas, es gab viel zu sehen und zu tun.<br \/>\nWir legten kurz an und dann starteten wir zur ersten Schnorcheltour. Alle erhielten Schutzanz\u00fcge wegen der hier \u00fcberall vorkommenden Quallen und los gings! C\u00e9dric schnorchelte auch mit und war begeistert und auch etwas erschreckt von den vielen Fischen, die er sah.<br \/>\nLeider hat auch hier der Zyklon einiges durcheinandergebracht, und so war die Pflanzen- und Tierwelt unter Wasser nicht so bunt, wie wir das gerne gesehen h\u00e4tten.<br \/>\nNach einer kurzen Weiterfahrt ankerten wir vor einer Insel und genossen einen traumhaften Sonnenuntergang. So intensive Farben am Horizont habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Und als es ganz dunkel war, zeigten sich unz\u00e4hlige Sterne am Himmel. Es war wundersch\u00f6n.<br \/>\nThierrys Musikgeschmack traf den meinen ziemlich gut, und so wurde das Ganze noch romantischer. Sogar die Jungs waren ganz begeistert. Nach einem guten Nachtessen mit dem BYO-Wein gingen die Jungs zu Bett. Reto schlief mit C\u00e9dric in der gleichen Koje, ich mit Luc.<br \/>\nF\u00fcr mich und Reto war es nicht die ruhigste Nacht, aber die Jungs haben geschlafen wie die Murmeltiere. F\u00fcr meinen Geschmack hat es etwas zu sehr gerumpelt und gesch\u00fcttelt, zudem waren die Kojen ziemlich eng.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen erfuhren wir, dass die meisten nicht sehr gut geschlafen hatten. Alle waren \u00fcberrascht, dass die Kinder so ruhig waren. Die Gem\u00fcter hatten sich also etwas entspannt\u2026<br \/>\nNach dem Morgenessen schnorchelten wir gleich beim Ankerplatz, und ich ging dieses Mal mit. Die Fische waren ziemlich neugierig, und sie kamen gleich schwarmweise. Es k\u00f6nnte auch damit zu tun haben, dass Thierry die Fische f\u00fctterte.<br \/>\nC\u00e9dric fand es dann irgendwann zu fischig und etwas furchteinfl\u00f6ssend, und so beendete er seinen Schnorchelgang etwas fr\u00fcher!<br \/>\nWir fanden es aber toll, dass er \u00fcberhaupt ins Wasser gekommen ist, denn in der D\u00e4mmerung am Vorabend sahen wir einige grosse Fische umherschwimmen.<br \/>\nWir segelten noch ein St\u00fcck weiter und schnorchelten noch eine Runde. Der Wind war inzwischen stark, sodass die Weiterfahrt ziemlich ruppig wurde. C\u00e9dric, der sich in die Koje zur\u00fcckgezogen hatte, kam etwas bleich wieder an Deck und h\u00e4tte beinahe das Meer bereichert, erholte sich aber an der frischen Luft ziemlich schnell.<br \/>\nDas Mittagessessen nahmen wir dann in einer Bucht bei Whitsunday Island ein. Um uns herum schwammen Meeresschildkr\u00f6ten, und einige von uns, inklusive Reto, sahen sogar Dugongs (Seek\u00fche).<br \/>\nGest\u00e4rkt starteten wir an Land zu einem kleinen Spaziergang auf eine Aussichtsplattform, wo man einen wundersch\u00f6nen Blick auf den schneeweissen Strand Whitehaven Beach hat. Ich verwende gerade nur Superlativen, aber dieser Ausblick und dieser Strand waren unbeschreiblich. Postkartenm\u00e4ssig. Dieser Strand ist das Highlight der Whitsunday-Inseln, und wird t\u00e4glich von hunderten Touristen besucht. Es gibt sehr viele Tagestouren zu diesem Spot, der aber ziemlich weit entfernt ist. So sind die meisten jeweils am sp\u00e4ten Vormittag oder Mittag hier.<br \/>\nWir waren nachmitttags dort und mussten erst kurz vor dem Eindunkeln wieder zur\u00fcck aufs Boot. Am Schluss waren wir die letzten auf der Insel, was dieses Erlebnis noch eindr\u00fccklicher machte. Und vor allem die Fotos toller, da kaum Menschen zu sehen sind. Ausser wir nat\u00fcrlich. Auf sch\u00e4tzungsweise 1587 Bildern.<br \/>\nTotal happy schipperten wir noch etwas weiter, mit Motor, da der Wind gerade eine kurze Pause machte.<br \/>\nM\u00fcde und gl\u00fccklich schliefen wir diese Nacht viel besser. Luc und C\u00e9dric schliefen wieder wie die Murmeltiere.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen zeigte sich das Wetter von seiner unsch\u00f6nen Seite. Ein starker Wind blies, es war bedeckt und zeitweise regnete es. Da wir aber nur noch nach Airlie Beach zur\u00fcck mussten, war uns das ziemlich egal.<br \/>\nReto und C\u00e9dric waren nah bei Thierry auf ihrem Sonderpl\u00e4tzchen, und der Rest von uns zog sich unter Deck zur\u00fcck. Es schaukelte sehr stark, und eine nach dem Anderen ging wieder auf Deck\u2026<br \/>\nMir wars auch ziemlich \u00fcbel, und mein Zustand besserte sich erst, als ich mit Luc wieder an der frischen Luft war.<br \/>\nP\u00fcnktlich zur Ankunft im Heimathafen schien wieder die Sonne. Ein w\u00fcrdiger Abschluss f\u00fcr diesen wundersch\u00f6nen Trip. Und ein tolles Geburtstagsgeschenk von meinen M\u00e4nnern an mich!<br \/>\nEs war schon bald Mittag, und so fuhren wir gleich weiter nach Townsville. Nach einem Grosseinkauf ruhten wir uns auf dem Campingplatz aus und schmiedeten bereits wieder Inselpl\u00e4ne.<br \/>\nVon Townsville aus kann man mit einer schnellen F\u00e4hre nach Magnetic Island schippern. Die Insel ist ber\u00fchmt f\u00fcr ihre tollen Str\u00e4nde und die Koalas, die man hier mit etwas Gl\u00fcck sehen kann.<br \/>\nDie Insel ist nicht sehr gross, und es gibt einen Bus, der die Touristen herumchauffiert. ODER man kann sich ein Moke mieten, das ist ein Miniauto ohne Dach ohne T\u00fcr ohne Radio und ohne alles\u2026<br \/>\nDas Testosteron in der Familie fands toll, ich war etwas entt\u00e4uscht, dass wir nicht ein rosarotes Auto erhielten. Aber es war sehr lustig, mit dieser Kr\u00f6te herumzud\u00fcsen. So bitzli Cabriofeeling f\u00fcr Arme.<br \/>\nAuf dem Buschwalk wollten wir noch Koalas sehen. Und haben tats\u00e4chlich einen gesehen! Wir konnten unser Gl\u00fcck kaum fassen und freuten uns wie die Schneek\u00f6nige! Der Koala, der noch friedlich d\u00f6ste, muss unsere Aufregung gesp\u00fcrt haben. Er wollte wohl einfach wieder seine Ruhe haben und \u00f6ffnete f\u00fcr einige Minuten seine Augen, um uns gelangweilt anzublicken. Er hatte das Posing aber richtig gut drauf, und so haben wir jetzt die typischen Koalabilder. S\u00e4lber gmacht\u2026<br \/>\nSo wurde diesem Ausflug wieder das Sahneh\u00e4ubchen aufgesetzt!<br \/>\nHeute Morgen fuhren wir dann weiter nach Mission Beach. Unterwegs machten wir noch einen Abstecher zum Big Crystal Creek. Vor allem der Rockslide Walking Track war toll. Das sind Wasserl\u00f6cher auf verschiedenen Ebenen, die mit Wasserf\u00e4llen oder eben Naturrutschen verbunden sind.<br \/>\n\u00c4hnlich wie im Maggiatal, einfach in Warm. C\u00e9dric konnte kaum genug kriegen.<br \/>\nKaum waren wir auf dem Campingplatz in Mission Beach angekommen, zeigte uns der Platzwart eine Riesenechse. Ich habe den Namen der Echse vergessen, aber C\u00e9dric meinte, sie sehe aus wie ein Krokodil.<br \/>\nDer Campingplatz grenzt unmittelbar an den Regenwald, und so kommen hier einige Tiere regelm\u00e4ssig vorbei. So auch die Southern Cossowaries, das sind flugunf\u00e4hige, emu\u00e4hnliche V\u00f6gel mit blauen K\u00f6pfen und zotteligem, schwarzen Gefieder. Sehen lustig aus, sind aber recht gross und daher auch etwas gf\u00fcrchig.<br \/>\nEin Cossowarie spazierte friedlich mit seinen zwei Jungen \u00fcber den Campingplatz.<br \/>\nManchmal w\u00e4re es wohl spannend, zu wissen, was da alles nachts um den Wohnwagen herumschleicht\u2026\u2026..<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Segelt\u00f6rn war ein voller Erfolg! Mittags um 12.30 trafen wir uns am Hafen mit den anderen Mitreisenden und der Tourorganisatorin. 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