{"id":218,"date":"2017-04-26T14:34:08","date_gmt":"2017-04-26T12:34:08","guid":{"rendered":"http:\/\/myblack.ch\/index.php\/?p=218"},"modified":"2020-03-09T15:19:45","modified_gmt":"2020-03-09T14:19:45","slug":"keppel-island-eungella-national-park-mackay-airlie-beach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/keppel-island-eungella-national-park-mackay-airlie-beach\/","title":{"rendered":"Keppel Island &#8230;&#8230; Eungella National Park &#8230;&#8230; Mackay &#8230;.. Airlie Beach"},"content":{"rendered":"<p>Von Hervey Bay ging es dann weiter, eine ziemlich lange Strecke lag vor uns. Tagesziel war Yeppoon, ein kleiner Ort an der K\u00fcste. Wenn wir so lange fahren, suchen wir uns jeweils einen tollen Campingplatz mit Splashpark, Pool und Spielplatz, damit die Jungs sich noch etwas austoben k\u00f6nnen.<br \/>\nBis jetzt fahren wir diese langen Strecken ohne Pause, und so haben alle am Ziel einen ordentlichen Bewegungsdrang. So machten wir auch heute wieder zu fast unanst\u00e4ndig sp\u00e4ter Stunde den Pool unsicher. Die Osterferien sind hier nun bald zu Ende, und die Campingpl\u00e4tze leeren sich.<br \/>\nDie Aussie-Kinder m\u00fcssen am Montag wieder zur Schule, und das merkt man hier ganz deutlich.<br \/>\nNach einer ruhigen Nacht entschieden wir uns am Morgen spontan f\u00fcr einen Inseltrip zu den Keppel Islands. Am nahe gelegenen Hafen f\u00e4hrt zweimal t\u00e4glich eine kleine F\u00e4hre zur Insel. Die Fahrzeit betr\u00e4gt eine gute halbe Stunde, und es sollte eine lustige \u00dcberfahrt werden. Unsere Seetauglichkeit wurde bei hohen Wellengang ein erstes Mal hart auf die Probe gestellt. W\u00e4re Momeni Marianne dabei gewesen, h\u00e4tte sie wohl bereits nach etwa zwei Minuten \u00fcber der Reling h\u00e4ngend die Meerestiere gef\u00fcttert.<br \/>\nUnsere Jungs haben die Achterbahngene in sich und am\u00fcsierten sich k\u00f6niglich. Ich war froh, als wir uns der Insel n\u00e4herten und wieder festen Boden unter den F\u00fcssen hatten. Da es keinen Hafen hat auf dieser kleinen Insel, mussten wir \u00fcber einen kleinen Steg direkt ins Wasser.<br \/>\nDie Insel ist ein Traum. Wir spazierten zuerst am menschenleeren Sandstrand, bevor wir \u00fcber einen etwa einst\u00fcndigen Buschwalk zu einer Schnorchelbucht gelangten. Rund um die Insel gibt es mehrere Str\u00e4nde, die man nur zu Fuss oder per Schiff erreichen kann. Da das Wasser sehr ruhig ist, und die Korallenriffe sehr nah, sind es ideale Spots zum Schnorcheln, auch f\u00fcr Anf\u00e4nger.<br \/>\nW\u00e4hrend Luc einmal mehr den Sand von A nach B transportierte (warum auch immer. Bleibt wohl auch so eine f\u00fcr mein weibliches Hirn unerfassbare Geschichte, dieses S\u00e4ndelen), machte C\u00e8dric seine ersten Schnorchelerfahrungen.<br \/>\nWir genossen diesen Inseltrip vor allem deshalb, weil er von Anfang bis Ende absolut stressfrei war. Ziel hatten wir keines, und so konnten wir uns einfach nach Lust und Laune treiben lassen. Wir mussten nur schauen, dass wir die letzte F\u00e4hre noch erwischten, und tuckerten w\u00e4hrend dem Sonnenuntergang wieder zum Festland zur\u00fcck.<br \/>\nDiese Insel kann man nicht gerade als Touristenhotspot bezeichnen, und vielleicht hat es uns gerade deshalb so gefallen. Auf Fraser Island kam uns alles ein bisschen zu durchgestylt vor.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag mussten wir noch etwas auf dem Campingplatz ausharren, damit C\u00e9dric nochmals alle Wasserrutschen ausgiebig testen konnte. So fuhren wir erst gegen Mittag weiter. Wiederum hatten wir eine lange und auch etwas langweilige Strecke vor uns.<br \/>\nHier machten wir dann auch zum ersten (und hoffentlich auch letzten) Mal Bekanntschaft mit der australischen Polizei\u2026 Und zwar so richtig mit Blinkeblinke, dass wir am Strassenrand anhalten mussten. Luc schlief, und ich wunderte mich, dass wir pl\u00f6tzlich anhielten.<br \/>\nDer Junge Mann fragte dann Reto etwas streng, ob er denn wisse, wie schnell er gerade eben gefahren sei. Naja, leider war da eine Baustelle. Man h\u00e4tte mit deutlich reduziertem Tempo fahren m\u00fcssen.<br \/>\nIch wurde schon etwas bleich, da ich mir vorstellte, dass von nun an ich mit der Riesenkiste herumfahren w\u00fcrde\u2026 Aber diesen Gedanken fand wohl selbst der Polizist unertr\u00e4glich, und nachdem der Promilletest 0.0 anzeigte und Reto sein unschuldigstes Gesicht aufsetzte (ja er hat so eins, ich lerne auch immer wieder neue Seiten an ihm kennen), liess er uns gel\u00e4utert, aber ungestraft davonkommen. Seither habe ich einen neuen Lieblingssatz w\u00e4hrend der Fahrt. Hab ich vom Polizisten gelernt\u2026. WATCH***YOUR***SPEED!!! (unglaublich wichtig sind die theatralischen Pausen zwischen den W\u00f6rtern&#8230; und ein sehr strenger Gesichtsausdruck).<br \/>\nSo kamen wir gl\u00fccklich in Mackay an. Auf einem Campingplatz mit traumhaftem Strandzugang. Da taten wir das, was wir am liebsten tun, wenns langsam eindunkelt: Bierli trinken. Die Jungs buddelten auch hier wieder, und alle waren gl\u00fccklich.<br \/>\nWeiter gings wieder etwas weg von der K\u00fcste in den Eungella National Park. Dieser Park ist ber\u00fchmt f\u00fcr seine Schnabeltiere, die man mit etwas Gl\u00fcck beobachten kann. Zudem bietet sich hier wieder die Gelegenheit, durch den \u00fcppigen Regenwald zu wandern.<br \/>\nDer Park ist \u00fcber eine ziemlich intensive Passstrasse zu erreichen, es war eine abenteuerliche Fahrt. Dass die Klimaanlage immer wieder aussteigt, ist mittlerweile f\u00fcr uns zum Normalzustand geworden. Wir hofften einfach, dass die Bremsen hielten. Taten sie.<br \/>\nUnglaublicherweise sahen wir im Park tats\u00e4chlich Schnabeltiere. Drei sogar. Ach, die sind so unf\u00f6rmig und so putzig. Ich glaube, die werden meine neuen Lieblingstiere. Sie tauchen jeweils kurz zum Atmen auf und k\u00f6nnen dann bis zu zehn Minuten unter Wasser sein. Faszinierende, sehr gem\u00fctliche Tiere!<br \/>\nWir wollten eigentlich noch einen ausgedehnten Buschwalk machen und dann im Park campieren. Der Zyklon hat hier aber schon ziemlich gew\u00fctet, und die meisten Wege im Park sind wegen umgest\u00fcrzter B\u00e4ume noch nicht passierbar. Wir konnten nur eine etwa 4km lange Strecke gehen und entschieden uns daher, gleich weiterzufahren.<br \/>\nWir fuhren also nach Airlie Beach weiter. Airlie Beach ist der Ausgangspunkt f\u00fcr Reisen zu den Whitsunday Islands, einer ber\u00fchmten Inselgruppe.<br \/>\nIn dieser Gegend w\u00fctete der Zyklon Debbie am schlimmsten. Die B\u00e4ume haben praktisch keine Bl\u00e4tter mehr, die Palmen sehen gestrupft aus und \u00fcberall liegen B\u00e4ume und Tr\u00fcmmer herum. Die Aufr\u00e4umarbeiten sind noch voll im Gange. Auf der Strecke hierher sahen wir viele grosse Werbetafeln, die wie Gummi vom Sturm gebogen wurden.<br \/>\nDie meisten Campingpl\u00e4tze sind noch geschlossen, und in denen, die ge\u00f6ffnet haben, sind deutliche Spuren der Verw\u00fcstung zu sehen. Auch hier sieht alles ramponiert aus. Die Sonnensegel, die sonst \u00fcberall h\u00e4ngen (\u00fcber Pools und vor allem \u00fcber Kinderspielpl\u00e4tzen) sind zerfetzt oder fehlen.<br \/>\nAuch der Hafen und die Hafenpromenade von Airlie Beach sind noch nicht wieder ganz passierbar. Viele L\u00e4den sind geschlossen, Geb\u00e4ude sind zerst\u00f6rt.<br \/>\nDer Tourismus kommt gerade wieder in Schwung. Man h\u00f6rt hier auch, dass die Inseln zum Teil recht verw\u00fcstet sein sollen, aber genaue Angaben kann oder will hier niemand machen. Touren finden auf jeden Fall wieder statt und wir haben uns entschieden, einen Segeltrip zu den Inseln zu machen. Wir werden zwei N\u00e4chte und Tage auf einem Segelboot mit maximal zw\u00f6lf Passagieren verbringen.<br \/>\nAm Freitag geht\u2019s los. Ich freue mich riesig, ich wollte schon lange mal segeln gehen. Wir sind sehr gespannt, ob wir seetauglich genug sind, um auf einem so kleinen Boot zu schlafen und vor allem, wie es unseren Jungs gef\u00e4llt. Es war gar nicht so einfach, einen Touranbieter zu finden, der mit so kleinen Kindern segelt. Vielleicht aus gutem Grunde? Wir werden sehen\u2026.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend ich hier schreibe, wuseln zwischen unseren F\u00fcssen zwei Opossums herum. Gestern war Luc der Erste, der ein Opossum entdeckte. Er redete davon, dass er aus dem Wohnmobil rauswolle, um das Busi zu streicheln. Wir dachten zuerst, er erz\u00e4hlt mal wieder eine seiner fabul\u00f6sen Geschichten, aber er hat tats\u00e4chlich Tiere gesehen. Die sind aber so zutraulich, dass sie uns eher etwas an Ratten erinnern\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Hervey Bay ging es dann weiter, eine ziemlich lange Strecke lag vor uns. Tagesziel war Yeppoon, ein kleiner Ort an der K\u00fcste. 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