{"id":212,"date":"2017-04-22T23:29:16","date_gmt":"2017-04-22T21:29:16","guid":{"rendered":"http:\/\/myblack.ch\/index.php\/?p=212"},"modified":"2020-03-09T15:21:29","modified_gmt":"2020-03-09T14:21:29","slug":"gold-coast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/gold-coast\/","title":{"rendered":"Gold Coast &#8230;. Binna Burra &#8230;. Noosa &#8230;.. Fraser Island"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem Grosseinkauf ging es weiter. Ziel war der Lamington Nationalpark, ca. 40 km ausserhalb der Gold Coast. Wiederum eine Testfahrt f\u00fcr P\u00f6lzgi. Er \u00e4chzte, krachte, sch\u00fcttelte und schnaufte, brachte uns aber heil zum Ziel. Der Zyklon, der vor wenigen Wochen \u00fcber grosse Teile der Ostk\u00fcste hinwegfegte, oder besser gesagt dessen Ausl\u00e4ufer, richtete in diesem Nationalpark erheblichen Schaden an. Viele Walking Tracks sind immer noch nicht passierbar. Es hat im bergigen Gebiet hier viele Erdr\u00fctsche gegeben, und sehr grosse B\u00e4ume st\u00fcrzten um. Die Aufr\u00e4umarbeiten sind immer noch in Gang.<br \/>\nDer Campingplatz war wieder sehr einfach, mitten im Wald, und es hatte sehr viele Zeltcamper. Auf jedem Platz hatte es eine Feuerstelle, wo man mit Eukalyptusholz feuern konnte. Das gab dem ganzen einen R\u00e4ucherst\u00e4bli\u00e4hnlichen Touch. Ist wohl \u00fcberfl\u00fcssig zu erw\u00e4hnen, dass Reto und ich uns da sehr wohl f\u00fchlten\u2026<br \/>\nDer Platz ist ein Teil der Binna Burra Mountain Lodge. Wunderbar war es da. Es hatte eine sonnige Aussichtsterrasse, schmucke kleine Waldh\u00e4uschen f\u00fcr die Hotelg\u00e4ste und einen tollen Waldspielplatz. Die Kinder waren fast nicht mehr von diesem einfachen, aber sehr originellen Spielplatz wegzukriegen.<br \/>\nSo starteten wir unseren kurzen Walk sehr sp\u00e4t. Das erwies sich als absoluter G\u00fccksfall, denn wir waren kaum 10 Minuten unterwegs, als schon das erste Wallaby vor uns davonflitzte. Das erh\u00f6hte die Spannung bei uns enorm. C\u00e9dric, der vorher \u00fcber alles M\u00f6gliche klagte und kaum seine Beine gebrauchen konnte, war wieder voll dabei. Er wollte nun m\u00f6glichst viele Minik\u00e4ngis sehen und h\u00fcpfte selber wie eins.<br \/>\nAuch Luc war begeistert, aber immer zu sp\u00e4t. Bis er jeweils angedackelt kam, waren die Tierchen l\u00e4ngst \u00fcber alle Berge.<br \/>\nAm Waldrand vor unserem Campingplatz entdeckten wir dann endlich die ersten freilebenden K\u00e4nguruhs. Es waren eher kleine Waldk\u00e4nguruhs, aber eines hatte sogar ein Junges dabei. C\u00e9dric war ganz gl\u00fccklich und meinte, jetzt f\u00fchle er sich endlich wie in Australien\u2026<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag setzten wir unsere Reise wieder fort. Wir entschieden uns, die Stadt Brisbane auszulassen. So fuhren wir nur am Rande von Brisbane vorbei und wunderten uns \u00fcber hunderte Autogesch\u00e4fte und Shoppingcenter. Das war nicht der Teil von Australien, den wir sehen wollten, und so n\u00e4herten wir uns der Sunshine Coast.<br \/>\nDie n\u00e4chsten zwei Tage wollten wir hier verbringen, wieder etwas relaxter. Noosa ist ein relativ kleiner Ort, aber wundersch\u00f6n. Die Str\u00e4nde sind einmal mehr perfekt, und der Noosa River macht das Ganze zu einem kleinen Venedig. Die Villen hier lassen darauf schliessen, dass es sich hier um eher zahlungskr\u00e4ftiges Publikum handelt.<br \/>\nDen n\u00e4chsten Vormittag verbrachten wir im Camping. Der Camping hatte einen eigenen Strand mit Bootszugang. Einige Herren waren am Fischen, und unsere Jungs gruben eine Ninjago-Minions-Hot-Wheels-was-weiss-ich Rennbahn in den Sand. Reto war am Joggen und ich machte nichts, als der eine Fischer mir rief. Er wollte uns Stachelrochen zeigen, die sich elegant und sehr unscheinbar \u00fcber den Sandboden bewegten. Ich war sehr beeindruckt, diese Tiere einmal live und frei zu sehen.<br \/>\nIch muss hier wohl nicht erw\u00e4hnen, dass C\u00e9dric kaum noch einen Zeh in das Wasser gesetzt hat.<br \/>\nF\u00fcr ihn ist es faszinierend und verst\u00f6rend zugleich, dass alle diese Tiere im gleichen Wasser leben, wo er auch badet\u2026 Unsere geplante Kanutour fiel leider dem starken Wind zum Opfer.<br \/>\nAusgestattet mit S\u00e4ndelizeugs, fuhren wir am n\u00e4chsten Tag weiter. Unser Ziel war Hervey Bay, mit einem Abstecher zum Rainbow Beach. Der Rainbow Beach geh\u00f6rt zum Great Sandy National Park, welcher gleich wie Fraser Island, aus Sand besteht. Spannenderweise breitet sich eine \u00fcppige Vegetation aus, und gleich daneben hat es Sandholes.<br \/>\nDer Rainbow Beach besteht aus einer K\u00fcstenlandschaft, die in den Regenbogenfarben leuchtet. Es war faszinierend. Am Ort Rainbow Beach erstreckt sich einmal mehr ein unglaublicher Strand, und einen kurzen Walk sp\u00e4ter befindet man sich in einer v\u00f6llig anderen Welt. Das war unbeschreiblich. Ein Bild davon habe ich auf Facebook gepostet (falls wir in diesem WLAN- Entwicklungsland mal wieder schlechte Verbindung haben und hier keine Bilder hochladen k\u00f6nnen).<br \/>\nEin absoluter H\u00f6hepunkt bis jetzt.<br \/>\nDoch ein Highlight sollte das N\u00e4chste jagen\u2026 Heute machten wir eine Touritour nach Fraser Island. Auf dieser Sandinsel gibt es keine Strassen, man kann nur mit einem 4WD herumkurven und braucht eine Erlaubnis. Zudem empfiehlt es sich, Erfahrung mit Sandfahrten zu haben. Hatten wir nicht, und so liessen wir uns chauffieren. Zuerst ging es mit der F\u00e4hre \u00fcbers Meer. Fanden die kleinen Jungs toll.<br \/>\nDann rein in ein riesiges Gel\u00e4ndefahrzeug, Cocodile-Dundee-Verschnitt ans Steuer und los gings.<br \/>\nWir hatten die Kotzt\u00fcten allzeit bereit, aber C\u00e9dric fand, dass dies eher wie Europaparkbahn fahren sei\u2026 Schwarz-Gene halt\u2026<br \/>\nEs rumpelte \u00e4rger als im Wohnmobil, aber es war toll. Schliesslich landten wir am 70 Miles Beach. Es fragt sich hier, ob der Beach so heisst, weil er so lang ist, oder weil alle so rasen. Es ist wie auf einem Highway. Und wenn der Strand nicht so wundersch\u00f6n gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte ich das Ganze schon sehr bizarr gefunden\u2026 Scheint wohl so ein Testosteron-Ding zu sein. Mit dem krassen Brummbrumm so richtig Offroad zu gehen und am Strand entlang zu brettern. Naja. F\u00fcr C\u00e9dric eines der Highlights, denn das Fahrzeug fuhr zum Teil fast im Meer.<br \/>\nAn einem S\u00fcsswasserfluss konnten alle noch baden.<br \/>\nLeider regnete es am Nachmittag und es war eher k\u00fchl (also nicht so Ostern-in-der-Schweiz- k\u00fchl sondern so oh-es-fr\u00f6stelt-mich-im-nassen-bikini).<br \/>\nSo fiel das Bad im S\u00fcsswassersee Lake Mc Kenzie ziemlich kurz aus. Sehr schade, denn es war wirklich ein wundersch\u00f6ner Ort und auch ein toller Ausflug. Auf dem R\u00fcckweg sahen wir dann endlich auch noch einen Dingo. Die Dingos sind sehr zahlreich auf dieser Insel. Warntafeln weisen \u00fcberall darauf hin, wie man sich verhalten soll. Crocodile-Dundee ermahnte unsere Reisegruppe Pinguin auch mehrmals, wir sollen unsere Kinder nicht ausser Reichweite gehen lassen.<br \/>\nDer Trip war wie gesagt, wundersch\u00f6n, aber es ist schon verr\u00fcckt, wie t\u00e4glich hunderte von Touristen auf diese Insel gekarrt werden und dann wie die Chinesischen Reisegruppen in der Schweiz von Ort zu Ort gescheucht werden. Wahrscheinlich w\u00e4re es sehr viel eindr\u00fccklicher, auf der Insel zu Campen und die Ruhe zu erleben, wenn alle Tagestouristen wieder abgeschnattert sind\u2026<br \/>\nAber hey, wir haben auch noch eine Strecke vor uns ;-)! Es gibt viel zu sehen!!!!!!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem Grosseinkauf ging es weiter. Ziel war der Lamington Nationalpark, ca. 40 km ausserhalb der Gold Coast. Wiederum eine Testfahrt f\u00fcr P\u00f6lzgi. 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