{"id":209,"date":"2017-04-18T13:44:20","date_gmt":"2017-04-18T11:44:20","guid":{"rendered":"http:\/\/myblack.ch\/index.php\/?p=209"},"modified":"2020-03-09T15:20:49","modified_gmt":"2020-03-09T14:20:49","slug":"newcastle-dorrigo-byron-bay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/newcastle-dorrigo-byron-bay\/","title":{"rendered":"Newcastle&#8230;Dorrigo&#8230;Byron Bay"},"content":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es weiter, Tagesziel Newcastle. C\u00e9dric nahm den Platz des Copiloten ein und ich wurde auf die R\u00fcckbank verfrachtet. Selbstverst\u00e4ndlich war es C\u00e9dric pudelwohl und es ist fast \u00fcberfl\u00fcssig zu erw\u00e4hnen, dass er diesen Platz nicht mehr kampflos aufgibt. Was macht man nicht alles, damit der Nachwuchs zufrieden ist\u2026.<\/p>\n<p>Die 4,5 Stunden nach Newcastle fuhren wir am St\u00fcck durch, und wir richteten uns im Camping ein. Lustig, wie die Aussiefamilien campen.<br \/>\nVis-\u00e0-vis von uns eine Familie mit drei Jungs (jesses\u2026). Sie fuhren gleich mit zwei Autos zu und dann packten sie aus\u2026. Das Zelt k\u00f6nnte man an einem durchschnittlichen Schweizer Dorffest als Festzelt gebrauchen, und auch die Campingk\u00fcche w\u00fcrde wohl im Ernstfall einen grossen Teil der Schweizer Armee verpflegen k\u00f6nnen. Selbstverst\u00e4ndlich wurde das ganze Zeugs auf zwei Stellpl\u00e4tzen ausgebreitet.<br \/>\nWer meint, dies sei ein Einzelfall, der irrt. Da werden K\u00fchlschr\u00e4nke (doppelt sogross wie unser in Horw (aber der ist ja winzig)!) auf Zeltpl\u00e4tze geschleppt und eingest\u00f6pselt, richtige Matratzen in Zelte gepackt und regelrechte Gourmetk\u00fcchen aufgestellt.<br \/>\nFaszinierend. Wobei man hier auch sagen muss, dass die meisten dieser Familien ihre ganzen Osterferien auf den Pl\u00e4tzen verbringen, und dann macht es sicher auch Sinn, dass man sich h\u00e4uslich einrichtet.<br \/>\nJedenfalls fuhren wir mit der F\u00e4hre nach Newcastle und waren pl\u00f6tzlich an einem wundersch\u00f6nen, grossen, praktisch menschenleeren Strand. Die Brandung war ziemlich stark, aber der Strand eher flach. C\u00e9dric und Luc rannten wie zwei junge Pferdchen (wir hatten sie ja zuvor auch lange eingepfercht) umher und genossen es sehr.<br \/>\nEs war ein wundersch\u00f6ner, stressfreier Nachmittag. Die Kinder schliefen das erste Mal ohne Streit und Geschrei ein.<\/p>\n<p>Am Morgen fuhren wir fr\u00fch los, unser Tagesziel war der Dorrigo-Nationalpark. Auf der Karte etwa 450km, sollte also machbar sein.<br \/>\nWar bis zur Abzweigung\u00a0 in den Park auch noch easy auf dem Highway, aber dann gings innerhalb von 5km 800 H\u00f6henmeter bergauf. Uiuiui\u2026 f\u00fcr den alten Passfahrer Reto kein Problem, und als er einmal die Autoschlange hinter uns vorbeiziehen lassen wollte, waren es nur noch zwei, die das Tempo halten konnten\u2026 Um das Wohnmobil hatte ich mehr Angst. Die alte Kiste \u00e4chzte ganz sch\u00f6n in den Kurven\u2026 Aber wir schafften es.<br \/>\nWir kamen eher sp\u00e4t an, checkten kurz beim \u201eCampingplatz\u201c ein (freundliche Zone ohne Comfort; daf\u00fcr mit pr\u00e4historischer und verrotteter Eirichtung, aber der Einzige Platz weit und breit), und begaben uns in den Nationalpark. Im Infocenter erkl\u00e4rte uns die nette Frau, dass der Walk 6,6km lang sei und man 2-2,5 Stunden brauche. Da wir am n\u00e4chsten Morgen weiter wollten, musste dieser Walk jetzt noch sein, bevor es eindunkelte\u2026<br \/>\nDer Weg f\u00fchrte durch einen satten Urwald mit alten, riesigen B\u00e4umen, vorbei an sch\u00f6nen Wasserf\u00e4llen. Es tat uns richtig gut, uns wieder einmal zu bewegen und wir genossen die Ruhe. Ich fand vor allem die satten Farben toll, C\u00e9dric war fasziniert von den langen Lianen. Da wir so sp\u00e4t unterwegs waren, hatten wir den ganzen Weg praktisch f\u00fcr uns alleine.<br \/>\nC\u00e9dric meldete aber das Bed\u00fcrfnis an, er wolle jetzt endlich mal richtig baden. Wir hatten auch das Gef\u00fchl, dass wir mal einen Tag Ruhe brauchen und suchten noch am Abend nach einem Campingplatz mit einer kinderfreundlichen Einrichtung, wo wir zwei N\u00e4chte bleiben k\u00f6nnen.<br \/>\nWar gar nicht so einfach, denn wir n\u00e4herten uns Byron Bay und der Gold Coast, und da machen alle Ferien um diese Zeit.<br \/>\nIn Byron Bay wollten wir einen kurzen Strand-und Citystop einlegen. Wir fuhren in die Stadt hinein und standen sofort im Stau. Okay, es war Ostersamstag, aber haben die Aussies keine Familienfeiern? M\u00fcssen da wirklich alle zum Strand? Oder finden die Familienfeiern am Strand statt?!?<br \/>\nEinew\u00e4g, gerade als wir uns entschieden, weiterzufahren (eine Parkl\u00fccke f\u00fcr ein Wohnmobil zu finden, wenn alles bereits zuparkiert ist, ist nicht ganz einfach), tat sich vor uns ein leeres Feld auf und wir kamen doch noch in den Genuss dieses tollen, weitl\u00e4ufigen Strandes.<br \/>\nNach weiteren eineinhalb Stunden Fahrt erreichten wir unseren Platz an der Gold Coast. Dieser Platz bietet das volle Kinderentertainement: Piratenpool mit Rutsche, geheizter Pool, Whirlpools, Splashpark, mehrere Spielpl\u00e4tze, Riesentrampolin (ui wirklich riesig) und\u00a0 Kinderanimation (Openairkino mit Kinderfilmen t\u00e4glich). Was soll ich sagen? Die Kinder finden es toll.<br \/>\nabends testeten wir noch die Pools aus und waren fast die letzten im Whirlpool, und gleich am n\u00e4chsten Morgen wurden das Trampolin und der Splashpark in Beschlag genommen. STUNDENLANG\u2026<br \/>\nDa der Park sehr ausgebucht ist, musste wir heute morgen unseren Platz wechseln und haben nun nicht einen gew\u00f6hnlichen Platz, sondern ein kleines H\u00e4uschen auf unserem Platz mit einem Ensuite-Bad. So lustig. Bitzli Luxus. Ich geniesse das sehr \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Am Nachmittag machten wir uns noch per Bus auf den Weg zur Gold Coast. Das ist eine recht grosse K\u00fcstenregion (Surfers Paradiese etc. ) mit zahllosen Hochh\u00e4usern und Hotelkomplexen. Ein Restaurant reiht sich ans Andere, es ist ein regelrechtes Durcheinander. Ich fands richtig gruusig, bis wir dann \u00fcber einen kleinen H\u00fcgel durch ein W\u00e4ldchen gingen du sich eine v\u00f6llig andere Welt auftat: Ein kilometerlanger Sandstrand, \u00fcberhaupt nicht \u00fcberf\u00fcllt.<br \/>\nUnglaublich so etwas. Dies ist ein absoluter Ferienhotspot in der Hauptreisezeit und man hat das Gef\u00fchl, dass man fast alleine am Strand ist. Luc rannte wieder wie ein Irrer durch die Wellen und freundete sich mit einem Pelikan an, und C\u00e9dric und ich sammelten kiloweise Muscheln. Traumhaft!<br \/>\nVon dem Halligalli hier auf dem Platz haben Reto und ich aber genug und morgen geht\u2019s wieder auf Passfahrt\u2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es weiter, Tagesziel Newcastle. C\u00e9dric nahm den Platz des Copiloten ein und ich wurde auf die R\u00fcckbank verfrachtet. 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