{"id":191,"date":"2017-04-08T02:13:08","date_gmt":"2017-04-08T00:13:08","guid":{"rendered":"http:\/\/myblack.ch\/index.php\/?p=191"},"modified":"2020-03-09T15:21:03","modified_gmt":"2020-03-09T14:21:03","slug":"singapur-little-india","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/singapur-little-india\/","title":{"rendered":"Singapur &#8230;.. Little India"},"content":{"rendered":"<p>Ui, verschlafen\u2026<\/p>\n<p>Nachdem wir uns entschieden haben, morgens einmal nicht den Wecker zu stellen, erwachten wir erst um 10.15\u2026<br \/>\nDa das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet nur bis 10.30 ge\u00f6ffnet hatte, gab es nur eine MiniKatzendusche und dann ab zum Morgenessen\u2026 Das Morgenessen fiel dementsprechend bescheiden aus, aber immerhin\u2026.<\/p>\n<p>Nachher machten wir uns auf dem Weg nach Little India, dem Quartier f\u00fcr die indischst\u00e4mmige Bev\u00f6lkerung in Singapur. Dieses Quartier hat mir pers\u00f6nlich bei unserem Besuch vor 9 Jahren am besten gefallen. Die Farben und die wundersch\u00f6nen Gew\u00e4nder faszinieren mich immer noch, und auch der Schmuck und die Tempel finde ich sehr beeindruckend.<br \/>\nZudem liebe ich das indische Essen, die Gew\u00fcrze, die D\u00fcfte und auch hier wieder die vielen Farben\u2026.<\/p>\n<p>Naja\u2026 Die exotische Romantik dieses Ausfluges fiel leider unseren nicht sehr experimentierfreudigen Kindern zum Opfer. Okay, die br\u00fctende Hitze und die gef\u00fchlten 275% Luftfeuchigkeit waren auch f\u00fcr uns nicht sehr belebend. Aber C\u00e9dric hatte erstens nicht sehr viel Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass wir die Tempel und M\u00e4rkte nicht sofort fanden und zweitens kann er unsere Begeisterung f\u00fcrs Exotische nicht wirklich teilen.<\/p>\n<p>Es scheint da eine Mutation auf Genomebene gegeben zu haben.<br \/>\nLuc seilte sich schon fr\u00fcher ab, schloss beide Augen und begab sich ins Traumland. Irgendwie noch verst\u00e4ndlich, wenn dich alle angrinsen und dir durch die Locken wuseln.<\/p>\n<p>Erstaunlicherweise liess sich C\u00e9dric in seinem Hungertief und Elend dann doch dazu \u00fcberreden, TATS\u00c4CHLICH indisches Essen an einem Marktstand zu testen (vielleicht lag es auch an den fehlenden Alternativen). Und siehe da, das Naan-Brot schmeckte ihm tats\u00e4chlich. Das Butter-Chicken schmeckte uns, und alle waren wieder gl\u00fccklich.<br \/>\nAnschliessend besuchten wir noch einen klitzekleinen Teil des Botanischen Gartens. Wir waren vor allem in der Kinderzone, damit die Jungs noch auf ihre Kosten kamen.<\/p>\n<p>Die Kinder hatten einen Riesenspass an den tollen Spielpl\u00e4tzen inmitten der tropischen Umgebung, und wir genossen die Ruhe, bestaunten die Natur und Reto genoss einen s\u00fcndhaft guten Peanutbutter-Milkshake\u2026.<br \/>\nAbends hiess es f\u00fcr uns schon wieder Abschied nehmen von dieser faszinierenden Stadt. Auch nach dem zweiten Besuch weiss ich noch nicht so recht, was ich von dieser Stadt halten soll.<br \/>\nEinerseits kommt Singapur daher wie eine herausgeputzte Retortenstadt voller Banken, gut gedressten Menschen und seelenlosen, zum Teil heruntergekommenen Vergn\u00fcgungszonen.<br \/>\nAndererseits ist es eine Stadt, in der Menschen aus verschiedenen Kulturen friedlich nebeneinander leben, und trotzdem ihre eigene Kultur und Tradition pflegen.<\/p>\n<p>Inwiefern diese Menschen auch miteinander leben und wie sich ihre Kulturen vermischen, k\u00f6nnen wir nach diesen kurzen Eindr\u00fccken nat\u00fcrlich nicht beurteilen. Aber die Idee, den anderen machen und glauben zu lassen, was er will, und dennoch zu respektieren, gef\u00e4llt mir.<\/p>\n<p>Die singende und ununterbrochen redende Taxifahrerin machte uns den Abschied von Singapur nicht leicht. C\u00e8dric und Luc waren von Ihrer Herzlichkeit und ihren Umarmungen eher erschreckt.<\/p>\n<p>Unser Flieger war defekt, und so genossen wir Singapur noch vier Stunden l\u00e4nger als geplant, und erreichten Sydney erst heute Nachmittag. M\u00fcde, aber gl\u00fccklich und voller Tatendrang\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ui, verschlafen\u2026 Nachdem wir uns entschieden haben, morgens einmal nicht den Wecker zu stellen, erwachten wir erst um 10.15\u2026 Da das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet nur bis 10.30<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":196,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191"}],"collection":[{"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=191"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":199,"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions\/199"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/196"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/myblack.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}