team

immer schön der Sonne entgegen ...

Evelyne
1. kartenleser

Evelyne
Reto
driver

los los….

Reto
Cédric
hinten links

da ist immer was los….

Cédric
Luc
4

ich will schlafen ….

Luc

Alle Destinationen

Singapore

You’ve probably heard of Lorem Ipsum before – it’s the most-used dummy text excerpt out...

Australien

Der Begriff „Australien“ ist abgeleitet vom lateinischen „terra australis“, was „südliches Land“ bedeutet.

Keppel Island …… Eungella National Park …… Mackay ….. Airlie Beach

Von Hervey Bay ging es dann weiter, eine ziemlich lange Strecke lag vor uns. Tagesziel war Yeppoon, ein kleiner Ort an der Küste. Wenn wir so lange fahren, suchen wir uns jeweils einen tollen Campingplatz mit Splashpark, Pool und Spielplatz, damit die Jungs sich noch etwas austoben können.
Bis jetzt fahren wir diese langen Strecken ohne Pause, und so haben alle am Ziel einen ordentlichen Bewegungsdrang. So machten wir auch heute wieder zu fast unanständig später Stunde den Pool unsicher. Die Osterferien sind hier nun bald zu Ende, und die Campingplätze leeren sich.
Die Aussie-Kinder müssen am Montag wieder zur Schule, und das merkt man hier ganz deutlich.
Nach einer ruhigen Nacht entschieden wir uns am Morgen spontan für einen Inseltrip zu den Keppel Islands. Am nahe gelegenen Hafen fährt zweimal täglich eine kleine Fähre zur Insel. Die Fahrzeit beträgt eine gute halbe Stunde, und es sollte eine lustige Überfahrt werden. Unsere Seetauglichkeit wurde bei hohen Wellengang ein erstes Mal hart auf die Probe gestellt. Wäre Momeni Marianne dabei gewesen, hätte sie wohl bereits nach etwa zwei Minuten über der Reling hängend die Meerestiere gefüttert.
Unsere Jungs haben die Achterbahngene in sich und amüsierten sich königlich. Ich war froh, als wir uns der Insel näherten und wieder festen Boden unter den Füssen hatten. Da es keinen Hafen hat auf dieser kleinen Insel, mussten wir über einen kleinen Steg direkt ins Wasser.
Die Insel ist ein Traum. Wir spazierten zuerst am menschenleeren Sandstrand, bevor wir über einen etwa einstündigen Buschwalk zu einer Schnorchelbucht gelangten. Rund um die Insel gibt es mehrere Strände, die man nur zu Fuss oder per Schiff erreichen kann. Da das Wasser sehr ruhig ist, und die Korallenriffe sehr nah, sind es ideale Spots zum Schnorcheln, auch für Anfänger.
Während Luc einmal mehr den Sand von A nach B transportierte (warum auch immer. Bleibt wohl auch so eine für mein weibliches Hirn unerfassbare Geschichte, dieses Sändelen), machte Cèdric seine ersten Schnorchelerfahrungen.
Wir genossen diesen Inseltrip vor allem deshalb, weil er von Anfang bis Ende absolut stressfrei war. Ziel hatten wir keines, und so konnten wir uns einfach nach Lust und Laune treiben lassen. Wir mussten nur schauen, dass wir die letzte Fähre noch erwischten, und tuckerten während dem Sonnenuntergang wieder zum Festland zurück.
Diese Insel kann man nicht gerade als Touristenhotspot bezeichnen, und vielleicht hat es uns gerade deshalb so gefallen. Auf Fraser Island kam uns alles ein bisschen zu durchgestylt vor.
Am nächsten Tag mussten wir noch etwas auf dem Campingplatz ausharren, damit Cédric nochmals alle Wasserrutschen ausgiebig testen konnte. So fuhren wir erst gegen Mittag weiter. Wiederum hatten wir eine lange und auch etwas langweilige Strecke vor uns.
Hier machten wir dann auch zum ersten (und hoffentlich auch letzten) Mal Bekanntschaft mit der australischen Polizei… Und zwar so richtig mit Blinkeblinke, dass wir am Strassenrand anhalten mussten. Luc schlief, und ich wunderte mich, dass wir plötzlich anhielten.
Der Junge Mann fragte dann Reto etwas streng, ob er denn wisse, wie schnell er gerade eben gefahren sei. Naja, leider war da eine Baustelle. Man hätte mit deutlich reduziertem Tempo fahren müssen.
Ich wurde schon etwas bleich, da ich mir vorstellte, dass von nun an ich mit der Riesenkiste herumfahren würde… Aber diesen Gedanken fand wohl selbst der Polizist unerträglich, und nachdem der Promilletest 0.0 anzeigte und Reto sein unschuldigstes Gesicht aufsetzte (ja er hat so eins, ich lerne auch immer wieder neue Seiten an ihm kennen), liess er uns geläutert, aber ungestraft davonkommen. Seither habe ich einen neuen Lieblingssatz während der Fahrt. Hab ich vom Polizisten gelernt…. WATCH***YOUR***SPEED!!! (unglaublich wichtig sind die theatralischen Pausen zwischen den Wörtern… und ein sehr strenger Gesichtsausdruck).
So kamen wir glücklich in Mackay an. Auf einem Campingplatz mit traumhaftem Strandzugang. Da taten wir das, was wir am liebsten tun, wenns langsam eindunkelt: Bierli trinken. Die Jungs buddelten auch hier wieder, und alle waren glücklich.
Weiter gings wieder etwas weg von der Küste in den Eungella National Park. Dieser Park ist berühmt für seine Schnabeltiere, die man mit etwas Glück beobachten kann. Zudem bietet sich hier wieder die Gelegenheit, durch den üppigen Regenwald zu wandern.
Der Park ist über eine ziemlich intensive Passstrasse zu erreichen, es war eine abenteuerliche Fahrt. Dass die Klimaanlage immer wieder aussteigt, ist mittlerweile für uns zum Normalzustand geworden. Wir hofften einfach, dass die Bremsen hielten. Taten sie.
Unglaublicherweise sahen wir im Park tatsächlich Schnabeltiere. Drei sogar. Ach, die sind so unförmig und so putzig. Ich glaube, die werden meine neuen Lieblingstiere. Sie tauchen jeweils kurz zum Atmen auf und können dann bis zu zehn Minuten unter Wasser sein. Faszinierende, sehr gemütliche Tiere!
Wir wollten eigentlich noch einen ausgedehnten Buschwalk machen und dann im Park campieren. Der Zyklon hat hier aber schon ziemlich gewütet, und die meisten Wege im Park sind wegen umgestürzter Bäume noch nicht passierbar. Wir konnten nur eine etwa 4km lange Strecke gehen und entschieden uns daher, gleich weiterzufahren.
Wir fuhren also nach Airlie Beach weiter. Airlie Beach ist der Ausgangspunkt für Reisen zu den Whitsunday Islands, einer berühmten Inselgruppe.
In dieser Gegend wütete der Zyklon Debbie am schlimmsten. Die Bäume haben praktisch keine Blätter mehr, die Palmen sehen gestrupft aus und überall liegen Bäume und Trümmer herum. Die Aufräumarbeiten sind noch voll im Gange. Auf der Strecke hierher sahen wir viele grosse Werbetafeln, die wie Gummi vom Sturm gebogen wurden.
Die meisten Campingplätze sind noch geschlossen, und in denen, die geöffnet haben, sind deutliche Spuren der Verwüstung zu sehen. Auch hier sieht alles ramponiert aus. Die Sonnensegel, die sonst überall hängen (über Pools und vor allem über Kinderspielplätzen) sind zerfetzt oder fehlen.
Auch der Hafen und die Hafenpromenade von Airlie Beach sind noch nicht wieder ganz passierbar. Viele Läden sind geschlossen, Gebäude sind zerstört.
Der Tourismus kommt gerade wieder in Schwung. Man hört hier auch, dass die Inseln zum Teil recht verwüstet sein sollen, aber genaue Angaben kann oder will hier niemand machen. Touren finden auf jeden Fall wieder statt und wir haben uns entschieden, einen Segeltrip zu den Inseln zu machen. Wir werden zwei Nächte und Tage auf einem Segelboot mit maximal zwölf Passagieren verbringen.
Am Freitag geht’s los. Ich freue mich riesig, ich wollte schon lange mal segeln gehen. Wir sind sehr gespannt, ob wir seetauglich genug sind, um auf einem so kleinen Boot zu schlafen und vor allem, wie es unseren Jungs gefällt. Es war gar nicht so einfach, einen Touranbieter zu finden, der mit so kleinen Kindern segelt. Vielleicht aus gutem Grunde? Wir werden sehen….
Und während ich hier schreibe, wuseln zwischen unseren Füssen zwei Opossums herum. Gestern war Luc der Erste, der ein Opossum entdeckte. Er redete davon, dass er aus dem Wohnmobil rauswolle, um das Busi zu streicheln. Wir dachten zuerst, er erzählt mal wieder eine seiner fabulösen Geschichten, aber er hat tatsächlich Tiere gesehen. Die sind aber so zutraulich, dass sie uns eher etwas an Ratten erinnern…

Gold Coast …. Binna Burra …. Noosa ….. Fraser Island

Nach einem Grosseinkauf ging es weiter. Ziel war der Lamington Nationalpark, ca. 40 km ausserhalb der Gold Coast. Wiederum eine Testfahrt für Pölzgi. Er ächzte, krachte, schüttelte und schnaufte, brachte uns aber heil zum Ziel. Der Zyklon, der vor wenigen Wochen über grosse Teile der Ostküste hinwegfegte, oder besser gesagt dessen Ausläufer, richtete in diesem Nationalpark erheblichen Schaden an. Viele Walking Tracks sind immer noch nicht passierbar. Es hat im bergigen Gebiet hier viele Erdrütsche gegeben, und sehr grosse Bäume stürzten um. Die Aufräumarbeiten sind immer noch in Gang.
Der Campingplatz war wieder sehr einfach, mitten im Wald, und es hatte sehr viele Zeltcamper. Auf jedem Platz hatte es eine Feuerstelle, wo man mit Eukalyptusholz feuern konnte. Das gab dem ganzen einen Räucherstäbliähnlichen Touch. Ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass Reto und ich uns da sehr wohl fühlten…
Der Platz ist ein Teil der Binna Burra Mountain Lodge. Wunderbar war es da. Es hatte eine sonnige Aussichtsterrasse, schmucke kleine Waldhäuschen für die Hotelgäste und einen tollen Waldspielplatz. Die Kinder waren fast nicht mehr von diesem einfachen, aber sehr originellen Spielplatz wegzukriegen.
So starteten wir unseren kurzen Walk sehr spät. Das erwies sich als absoluter Gücksfall, denn wir waren kaum 10 Minuten unterwegs, als schon das erste Wallaby vor uns davonflitzte. Das erhöhte die Spannung bei uns enorm. Cédric, der vorher über alles Mögliche klagte und kaum seine Beine gebrauchen konnte, war wieder voll dabei. Er wollte nun möglichst viele Minikängis sehen und hüpfte selber wie eins.
Auch Luc war begeistert, aber immer zu spät. Bis er jeweils angedackelt kam, waren die Tierchen längst über alle Berge.
Am Waldrand vor unserem Campingplatz entdeckten wir dann endlich die ersten freilebenden Känguruhs. Es waren eher kleine Waldkänguruhs, aber eines hatte sogar ein Junges dabei. Cédric war ganz glücklich und meinte, jetzt fühle er sich endlich wie in Australien…
Am nächsten Tag setzten wir unsere Reise wieder fort. Wir entschieden uns, die Stadt Brisbane auszulassen. So fuhren wir nur am Rande von Brisbane vorbei und wunderten uns über hunderte Autogeschäfte und Shoppingcenter. Das war nicht der Teil von Australien, den wir sehen wollten, und so näherten wir uns der Sunshine Coast.
Die nächsten zwei Tage wollten wir hier verbringen, wieder etwas relaxter. Noosa ist ein relativ kleiner Ort, aber wunderschön. Die Strände sind einmal mehr perfekt, und der Noosa River macht das Ganze zu einem kleinen Venedig. Die Villen hier lassen darauf schliessen, dass es sich hier um eher zahlungskräftiges Publikum handelt.
Den nächsten Vormittag verbrachten wir im Camping. Der Camping hatte einen eigenen Strand mit Bootszugang. Einige Herren waren am Fischen, und unsere Jungs gruben eine Ninjago-Minions-Hot-Wheels-was-weiss-ich Rennbahn in den Sand. Reto war am Joggen und ich machte nichts, als der eine Fischer mir rief. Er wollte uns Stachelrochen zeigen, die sich elegant und sehr unscheinbar über den Sandboden bewegten. Ich war sehr beeindruckt, diese Tiere einmal live und frei zu sehen.
Ich muss hier wohl nicht erwähnen, dass Cédric kaum noch einen Zeh in das Wasser gesetzt hat.
Für ihn ist es faszinierend und verstörend zugleich, dass alle diese Tiere im gleichen Wasser leben, wo er auch badet… Unsere geplante Kanutour fiel leider dem starken Wind zum Opfer.
Ausgestattet mit Sändelizeugs, fuhren wir am nächsten Tag weiter. Unser Ziel war Hervey Bay, mit einem Abstecher zum Rainbow Beach. Der Rainbow Beach gehört zum Great Sandy National Park, welcher gleich wie Fraser Island, aus Sand besteht. Spannenderweise breitet sich eine üppige Vegetation aus, und gleich daneben hat es Sandholes.
Der Rainbow Beach besteht aus einer Küstenlandschaft, die in den Regenbogenfarben leuchtet. Es war faszinierend. Am Ort Rainbow Beach erstreckt sich einmal mehr ein unglaublicher Strand, und einen kurzen Walk später befindet man sich in einer völlig anderen Welt. Das war unbeschreiblich. Ein Bild davon habe ich auf Facebook gepostet (falls wir in diesem WLAN- Entwicklungsland mal wieder schlechte Verbindung haben und hier keine Bilder hochladen können).
Ein absoluter Höhepunkt bis jetzt.
Doch ein Highlight sollte das Nächste jagen… Heute machten wir eine Touritour nach Fraser Island. Auf dieser Sandinsel gibt es keine Strassen, man kann nur mit einem 4WD herumkurven und braucht eine Erlaubnis. Zudem empfiehlt es sich, Erfahrung mit Sandfahrten zu haben. Hatten wir nicht, und so liessen wir uns chauffieren. Zuerst ging es mit der Fähre übers Meer. Fanden die kleinen Jungs toll.
Dann rein in ein riesiges Geländefahrzeug, Cocodile-Dundee-Verschnitt ans Steuer und los gings.
Wir hatten die Kotztüten allzeit bereit, aber Cédric fand, dass dies eher wie Europaparkbahn fahren sei… Schwarz-Gene halt…
Es rumpelte ärger als im Wohnmobil, aber es war toll. Schliesslich landten wir am 70 Miles Beach. Es fragt sich hier, ob der Beach so heisst, weil er so lang ist, oder weil alle so rasen. Es ist wie auf einem Highway. Und wenn der Strand nicht so wunderschön gewesen wäre, hätte ich das Ganze schon sehr bizarr gefunden… Scheint wohl so ein Testosteron-Ding zu sein. Mit dem krassen Brummbrumm so richtig Offroad zu gehen und am Strand entlang zu brettern. Naja. Für Cédric eines der Highlights, denn das Fahrzeug fuhr zum Teil fast im Meer.
An einem Süsswasserfluss konnten alle noch baden.
Leider regnete es am Nachmittag und es war eher kühl (also nicht so Ostern-in-der-Schweiz- kühl sondern so oh-es-fröstelt-mich-im-nassen-bikini).
So fiel das Bad im Süsswassersee Lake Mc Kenzie ziemlich kurz aus. Sehr schade, denn es war wirklich ein wunderschöner Ort und auch ein toller Ausflug. Auf dem Rückweg sahen wir dann endlich auch noch einen Dingo. Die Dingos sind sehr zahlreich auf dieser Insel. Warntafeln weisen überall darauf hin, wie man sich verhalten soll. Crocodile-Dundee ermahnte unsere Reisegruppe Pinguin auch mehrmals, wir sollen unsere Kinder nicht ausser Reichweite gehen lassen.
Der Trip war wie gesagt, wunderschön, aber es ist schon verrückt, wie täglich hunderte von Touristen auf diese Insel gekarrt werden und dann wie die Chinesischen Reisegruppen in der Schweiz von Ort zu Ort gescheucht werden. Wahrscheinlich wäre es sehr viel eindrücklicher, auf der Insel zu Campen und die Ruhe zu erleben, wenn alle Tagestouristen wieder abgeschnattert sind…
Aber hey, wir haben auch noch eine Strecke vor uns ;-)! Es gibt viel zu sehen!!!!!!!

Newcastle…Dorrigo…Byron Bay

Am nächsten Morgen ging es weiter, Tagesziel Newcastle. Cédric nahm den Platz des Copiloten ein und ich wurde auf die Rückbank verfrachtet. Selbstverständlich war es Cédric pudelwohl und es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass er diesen Platz nicht mehr kampflos aufgibt. Was macht man nicht alles, damit der Nachwuchs zufrieden ist….

Die 4,5 Stunden nach Newcastle fuhren wir am Stück durch, und wir richteten uns im Camping ein. Lustig, wie die Aussiefamilien campen.
Vis-à-vis von uns eine Familie mit drei Jungs (jesses…). Sie fuhren gleich mit zwei Autos zu und dann packten sie aus…. Das Zelt könnte man an einem durchschnittlichen Schweizer Dorffest als Festzelt gebrauchen, und auch die Campingküche würde wohl im Ernstfall einen grossen Teil der Schweizer Armee verpflegen können. Selbstverständlich wurde das ganze Zeugs auf zwei Stellplätzen ausgebreitet.
Wer meint, dies sei ein Einzelfall, der irrt. Da werden Kühlschränke (doppelt sogross wie unser in Horw (aber der ist ja winzig)!) auf Zeltplätze geschleppt und eingestöpselt, richtige Matratzen in Zelte gepackt und regelrechte Gourmetküchen aufgestellt.
Faszinierend. Wobei man hier auch sagen muss, dass die meisten dieser Familien ihre ganzen Osterferien auf den Plätzen verbringen, und dann macht es sicher auch Sinn, dass man sich häuslich einrichtet.
Jedenfalls fuhren wir mit der Fähre nach Newcastle und waren plötzlich an einem wunderschönen, grossen, praktisch menschenleeren Strand. Die Brandung war ziemlich stark, aber der Strand eher flach. Cédric und Luc rannten wie zwei junge Pferdchen (wir hatten sie ja zuvor auch lange eingepfercht) umher und genossen es sehr.
Es war ein wunderschöner, stressfreier Nachmittag. Die Kinder schliefen das erste Mal ohne Streit und Geschrei ein.

Am Morgen fuhren wir früh los, unser Tagesziel war der Dorrigo-Nationalpark. Auf der Karte etwa 450km, sollte also machbar sein.
War bis zur Abzweigung  in den Park auch noch easy auf dem Highway, aber dann gings innerhalb von 5km 800 Höhenmeter bergauf. Uiuiui… für den alten Passfahrer Reto kein Problem, und als er einmal die Autoschlange hinter uns vorbeiziehen lassen wollte, waren es nur noch zwei, die das Tempo halten konnten… Um das Wohnmobil hatte ich mehr Angst. Die alte Kiste ächzte ganz schön in den Kurven… Aber wir schafften es.
Wir kamen eher spät an, checkten kurz beim „Campingplatz“ ein (freundliche Zone ohne Comfort; dafür mit prähistorischer und verrotteter Eirichtung, aber der Einzige Platz weit und breit), und begaben uns in den Nationalpark. Im Infocenter erklärte uns die nette Frau, dass der Walk 6,6km lang sei und man 2-2,5 Stunden brauche. Da wir am nächsten Morgen weiter wollten, musste dieser Walk jetzt noch sein, bevor es eindunkelte…
Der Weg führte durch einen satten Urwald mit alten, riesigen Bäumen, vorbei an schönen Wasserfällen. Es tat uns richtig gut, uns wieder einmal zu bewegen und wir genossen die Ruhe. Ich fand vor allem die satten Farben toll, Cédric war fasziniert von den langen Lianen. Da wir so spät unterwegs waren, hatten wir den ganzen Weg praktisch für uns alleine.
Cédric meldete aber das Bedürfnis an, er wolle jetzt endlich mal richtig baden. Wir hatten auch das Gefühl, dass wir mal einen Tag Ruhe brauchen und suchten noch am Abend nach einem Campingplatz mit einer kinderfreundlichen Einrichtung, wo wir zwei Nächte bleiben können.
War gar nicht so einfach, denn wir näherten uns Byron Bay und der Gold Coast, und da machen alle Ferien um diese Zeit.
In Byron Bay wollten wir einen kurzen Strand-und Citystop einlegen. Wir fuhren in die Stadt hinein und standen sofort im Stau. Okay, es war Ostersamstag, aber haben die Aussies keine Familienfeiern? Müssen da wirklich alle zum Strand? Oder finden die Familienfeiern am Strand statt?!?
Einewäg, gerade als wir uns entschieden, weiterzufahren (eine Parklücke für ein Wohnmobil zu finden, wenn alles bereits zuparkiert ist, ist nicht ganz einfach), tat sich vor uns ein leeres Feld auf und wir kamen doch noch in den Genuss dieses tollen, weitläufigen Strandes.
Nach weiteren eineinhalb Stunden Fahrt erreichten wir unseren Platz an der Gold Coast. Dieser Platz bietet das volle Kinderentertainement: Piratenpool mit Rutsche, geheizter Pool, Whirlpools, Splashpark, mehrere Spielplätze, Riesentrampolin (ui wirklich riesig) und  Kinderanimation (Openairkino mit Kinderfilmen täglich). Was soll ich sagen? Die Kinder finden es toll.
abends testeten wir noch die Pools aus und waren fast die letzten im Whirlpool, und gleich am nächsten Morgen wurden das Trampolin und der Splashpark in Beschlag genommen. STUNDENLANG…
Da der Park sehr ausgebucht ist, musste wir heute morgen unseren Platz wechseln und haben nun nicht einen gewöhnlichen Platz, sondern ein kleines Häuschen auf unserem Platz mit einem Ensuite-Bad. So lustig. Bitzli Luxus. Ich geniesse das sehr 😉

Am Nachmittag machten wir uns noch per Bus auf den Weg zur Gold Coast. Das ist eine recht grosse Küstenregion (Surfers Paradiese etc. ) mit zahllosen Hochhäusern und Hotelkomplexen. Ein Restaurant reiht sich ans Andere, es ist ein regelrechtes Durcheinander. Ich fands richtig gruusig, bis wir dann über einen kleinen Hügel durch ein Wäldchen gingen du sich eine völlig andere Welt auftat: Ein kilometerlanger Sandstrand, überhaupt nicht überfüllt.
Unglaublich so etwas. Dies ist ein absoluter Ferienhotspot in der Hauptreisezeit und man hat das Gefühl, dass man fast alleine am Strand ist. Luc rannte wieder wie ein Irrer durch die Wellen und freundete sich mit einem Pelikan an, und Cédric und ich sammelten kiloweise Muscheln. Traumhaft!
Von dem Halligalli hier auf dem Platz haben Reto und ich aber genug und morgen geht’s wieder auf Passfahrt….

Blue Mountains

Am nächsten Tag begann dann ein neuer Teil unserer Reise: Wir konnten unser Wohnmobil abholen. Das Abholen des Campers war einfach. Aber das Rauskommen aus Sydney gar nicht. Wir haben kein Navi in unserem Mobil, und Karten hat es keine mehr in den Fahrzeugen. Man kann beim Autovermieter auch keine kaufen, und in Supermärkten auch nicht.
Bis wir eine Karte gefunden hatten, dauerte es eine gute Weile, und als wir dann endlich auf dem richtigen Weg Richtung Blue Mountains  waren, wurde es schon bald wieder dunkel.
Leider war es dann auch nicht so einfach, diesen verd…. Campingplatz in Penrith zu finden, und Reto ging in eine Tankstelle, um nachzufragen. So voll oldschool. Analog quasi.
Die Dame in der Tankstelle war dann auch sehr freundlich und druckte gleich die Wegbeschreibung zu einem Platz aus. Ein Kunde im Laden aber lachte sich halb tot und fragte Reto, von welchem Planeten er denn komme, dass er sich diese Informationen nicht vom Internet hole….
Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet Reto einmal in so eine Situation kommt;-)
Wir fanden schliesslich nach dem Eindunkeln einen Campingplatz, stellten unseren Pölzgi hin und stöpselten ihn ein. Siehe da, alles funktionierte. Und ein kleines Highlight kam noch dazu: Die SIM-Card funktioniert, Wir sind nun auch wieder Weltenbürger des 21. Jahrhunderts. Und wir haben die Karte wieder online. Juhu.
So war es einfach, heute die Blue Mountains zu finden. Wobei Reto das Wohnmobil mit einem Rennauto verwechselte… Sein sportlicher Fahrstil fand Cédric zum Kotzen. Jetzt hat unser Auto noch einen neuen Duft. Auch nicht einen guten. Aber jajajajaaa, ich bin heikel.
Glücklicherweise fragten wir bereits bei der Ankunft im Campingplatz nach, ob sie noch ein Plätzchen für uns haben.
wir konnten uns noch für eine Nacht einen Stellplatz ergattern. Es wurde uns hier gesagt, dass die Plätze über Ostern bereits ein Jahr im Voraus gebucht werden und es ab morgen keinen freien Platz mehr gibt… wir hoffen schwer, dass wir in den nächsten Tagen trotzdem noch etwas finden…
Hier in den Blue Mountains machten wir die volle Tourisause mit Bähnlifahren, Scenic Walk und Rundfahrt. Die Three Sisters haben wir von allen möglichen Seiten fotografiert und auch unsere Kinder wurden als die Two Brothers von den Chinesen  wohl ebenso häufig fotografiert.
Eine richtige Kilbi war das hier… Ging man aber nur wenige Meter abseits der Express-Touri-Wegen, konnte man die wunderschöne Vegetation mit den imposanten Eukalyptusbäumen und eine atemberaubende Aussicht geniessen. Faszinierend vor allem, weil man nichts anderes sieht als Wälder.
Luc und Reto brutzelten heute schon die ersten Würstchen auf dem Grill (ohne gruusige rote Haut, dafür leicht böckelnd, aber das ist eine andere Story), und nach einem zünftigen Gewitter ziehen wir uns nun die Decken hoch bis zur Nase, denn es ist ziemlich kalt hier…
Morgen werden wir dann so weit wie möglich Richtung Brisbane fahren. Der Wärme entgegen….

Sydney

Mit der Bahn erreichten wir das Zentrum von Sydney. Gleich an der Bahnstation scheinen wir einen sehr hilfsbedürftigen Eindruck gemacht zu haben. Ein netter Pensionär erklärte uns nicht den Weg zum Hotel, sondern begleitete uns persönlich. Er erzählte uns auch allerlei Wissenswertes über das Quartier, in dem wir nun die nächsten Tage leben werden. Und über sich und seine Familie. Es war schwierig, ihn wieder loszuwerden.
Sofort machten wir uns auf den Weg ins Zentrum. Von der Woolloomoolloo-Bucht ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Botanischen Garten. Dort konnten wir dann den ersten Blick auf das Sydney Opera House werfen. Bei Sonnenuntergang….
Auch nach der ersten Nacht in Sydney hatten wir Mühe, die Jungs wach zu kriegen. Wiederum gingen wir auf Erkundungstour in die Stadt. Aber im Vergleich zu früheren Reisen von Reto und mir war das Ganze doch seeehr entschleunigt. Und vollkommen Shoppingfrei. Das war für mich nicht sehr einfach… Aber was erwartet man, wenn man mit drei Männern unterwegs ist? Tja. Diese Ära scheint vorbei zu sein. Muss ich jetzt echt auch noch mit Onlineshopping beginnen?!
Deshalb gings dann auch nicht zu Fuss, sondern per Fähre nach Darling Harbour. Eigentlich wollten wir dort etwas dem Meer entlangschlendern. Aber da gabs einen tollen Erlebnisspielplatz. Mit Wasserspielen, Sand und riesigen Klettergerüsten. Am Samstagnachmittag tummelte sich nicht nur die Touristenschar dort, sondern auch die Sydneyaner waren anwesend.
Aus dem gemütlichen Rumhängen wurde also nichts, da wir dauernd aufpassen mussten, dass Luc kein zuckersüss angezogenes Mädel ins Wasser wirft, irgendwo kletternd in Luftiger Höhe hängenbleibt oder sich spontan entschliesst, dass er jetzt doch lieber einfach davondackelt.
Peilsender und Betäubungsgewehr rücken auf meiner Weihnachtswunschliste wieder ganz weit nach vorne. Oder Schnaps.
Die Kinder wie auch wir Eltern waren voll ausgepowert. Am Sonntag taten wir das, was alle anderen auch taten: auf an den Strand. An den berühmten Bondi Beach.
Es war wunderschönes Wetter, und wir genossen diesen Tag am Strand unglaublich. Die Jungs (alle) hatten ihren Spass im Sand, und Mutti konnte ihren porzellanweissen Körper mit literweise Sonnencrème immer und immer wieder einsalben. Hysterisch wie immer…
Cédric schwamm im Meer wie ein Fisch und bestaunte die Surfer. Und die Rettungsschwimmer. Die hatten aber auch ganz schön was zu tun…
Als die Sonne sich langsam verabschiedete, taten wir das gleiche und kaum waren wir im Hotel, fing es auch schon an, wie aus Kübeln zu schütten.
Es gewitterte so stark, dass es Bäume entwurzelte und Teile Sydneys ohne Strom waren.
Auch tags darauf war der Himmel eher bedeckt, was uns dazu brachte, das Indoorprogramm zu wählen mit Aquarium und Wildlife-Zoo.
So konnten Cédric und Luc bereits jetzt Koalas und Känguruhs sehen. Wir hoffen natürlich, dass wir diese Tiere dann auch in freier Wildbahn erleben können.
Ein Besuch auf dem Sydney-Tower beendete unseren erlebnisreichen Tag. Als wir diese wundervolle Stadt in der Dunkelheit von oben betrachteten, fragten wir uns beide, ob wir wieder einmal hierhin zurückkommen.

Singapur ….. Little India

Ui, verschlafen…

Nachdem wir uns entschieden haben, morgens einmal nicht den Wecker zu stellen, erwachten wir erst um 10.15…
Da das Frühstücksbuffet nur bis 10.30 geöffnet hatte, gab es nur eine MiniKatzendusche und dann ab zum Morgenessen… Das Morgenessen fiel dementsprechend bescheiden aus, aber immerhin….

Nachher machten wir uns auf dem Weg nach Little India, dem Quartier für die indischstämmige Bevölkerung in Singapur. Dieses Quartier hat mir persönlich bei unserem Besuch vor 9 Jahren am besten gefallen. Die Farben und die wunderschönen Gewänder faszinieren mich immer noch, und auch der Schmuck und die Tempel finde ich sehr beeindruckend.
Zudem liebe ich das indische Essen, die Gewürze, die Düfte und auch hier wieder die vielen Farben….

Naja… Die exotische Romantik dieses Ausfluges fiel leider unseren nicht sehr experimentierfreudigen Kindern zum Opfer. Okay, die brütende Hitze und die gefühlten 275% Luftfeuchigkeit waren auch für uns nicht sehr belebend. Aber Cédric hatte erstens nicht sehr viel Verständnis dafür, dass wir die Tempel und Märkte nicht sofort fanden und zweitens kann er unsere Begeisterung fürs Exotische nicht wirklich teilen.

Es scheint da eine Mutation auf Genomebene gegeben zu haben.
Luc seilte sich schon früher ab, schloss beide Augen und begab sich ins Traumland. Irgendwie noch verständlich, wenn dich alle angrinsen und dir durch die Locken wuseln.

Erstaunlicherweise liess sich Cédric in seinem Hungertief und Elend dann doch dazu überreden, TATSÄCHLICH indisches Essen an einem Marktstand zu testen (vielleicht lag es auch an den fehlenden Alternativen). Und siehe da, das Naan-Brot schmeckte ihm tatsächlich. Das Butter-Chicken schmeckte uns, und alle waren wieder glücklich.
Anschliessend besuchten wir noch einen klitzekleinen Teil des Botanischen Gartens. Wir waren vor allem in der Kinderzone, damit die Jungs noch auf ihre Kosten kamen.

Die Kinder hatten einen Riesenspass an den tollen Spielplätzen inmitten der tropischen Umgebung, und wir genossen die Ruhe, bestaunten die Natur und Reto genoss einen sündhaft guten Peanutbutter-Milkshake….
Abends hiess es für uns schon wieder Abschied nehmen von dieser faszinierenden Stadt. Auch nach dem zweiten Besuch weiss ich noch nicht so recht, was ich von dieser Stadt halten soll.
Einerseits kommt Singapur daher wie eine herausgeputzte Retortenstadt voller Banken, gut gedressten Menschen und seelenlosen, zum Teil heruntergekommenen Vergnügungszonen.
Andererseits ist es eine Stadt, in der Menschen aus verschiedenen Kulturen friedlich nebeneinander leben, und trotzdem ihre eigene Kultur und Tradition pflegen.

Inwiefern diese Menschen auch miteinander leben und wie sich ihre Kulturen vermischen, können wir nach diesen kurzen Eindrücken natürlich nicht beurteilen. Aber die Idee, den anderen machen und glauben zu lassen, was er will, und dennoch zu respektieren, gefällt mir.

Die singende und ununterbrochen redende Taxifahrerin machte uns den Abschied von Singapur nicht leicht. Cèdric und Luc waren von Ihrer Herzlichkeit und ihren Umarmungen eher erschreckt.

Unser Flieger war defekt, und so genossen wir Singapur noch vier Stunden länger als geplant, und erreichten Sydney erst heute Nachmittag. Müde, aber glücklich und voller Tatendrang…

Hinreise und Singapur China Town

Mittlerweile sind wir schon über zwei Tage unterwegs, und wir haben uns schon sehr gut an den Ferienmodus gewöhnt.

Auf den ersten Langstreckenflug mit unseren Jungs waren wir sehr gespannt. Bisher besorgten wir uns jeweils gute Schlafmittelchen und Fragminspritzen und rundeten das Programm mit etwas Chardonnay ab.

Da wir aber nicht genau wussten, ob sich die Flight Attendants der Singapore Airlines als KinderbetreuerInnen eignen, haben wir auf Chemie verzichtet. Auf Alkohol nicht ganz.

Zu den grösseren Errungenschaften der Menschheit werden wir aber ab heute die Tablets zählen.

Dank diesen und jeder Menge kindgerechtem Filmmaterial waren Luc und Cédric optimal versorgt und ertrugen die lange Reise ohne Probleme, Cédric aber auch ohne Schlaf.

Daher erkundeten wir die Stadt nach einer ausgedehnten Siesta. Um den kulturellen Schock möglichst gross zu machen, begaben wir uns nach China Town in die Markthallen. Cédric war leicht angeekelt von den gewöhnungsbedürftigen Gerüchen, aber auch fasziniert von den vielen Tieren, die da zum Verkauf und späteren Verzehr angeboten wurden.

Er fotografierte alles, was er vor die Linse bekam. Luc fand die Frösche am tollsten, und die Chinesen fanden Luc am tollsten.

Mit pädagogisch wertvollen Spielsachen ausgestattet (leuchtende und tönende Schwerter) und sehr müde gingen wir zurück und schliefen wie die Murmeltiere, bis Retos Wecker läutete.

Die Jungs und auch ich waren kaum wach zu kriegen. Aber wir hatten ja einiges geplant heute. Die Entertainement- Insel Sentosa war unser Tagesziel. Mit der Luftseilbahn (österreichisches Fabrikat, sehr gemütlich) erreichten wir das Vergnügungsmekka. Im Park der Universal Studios kamen vor allem Cédric und Reto auf ihre Kosten. Auf Europapark- ähnlichen Bahnen kann man sich hier die Zeit vertreiben. Wobei, eigentlich vertreibt man sich seine Zeit vor allem mit dem Anstehen… Als Frischlinge wussten wir nicht, dass man sich hier den Direktzugang zu den Bahnen erkaufen kann.

Das hätte sich aber sicher gelohnt, aber fürs nächst Mal wissen wir Bescheid. Genau.  Man hat zudem in dem Park die Wahl, ob man sein Geld lieber in sinnbefreite Merchandising- Produkte wie Minions-Mini-Ventilator oder Madagaskar-Giraffen-Haarspange investiert oder lieber Evian- Wasser (Product de la France) kauft.

Auf das Wasser konnten wir nicht verzichten, aber die Haarspange gefiel den Jungs nicht. Daher haben wir im angrenzenden Aquarium zwei Plüschhaie gekauft, weil Plüschtiere haben wir noch keine. Kein einziges.

Das Aquarium war sehr beeindruckend. Die Jungs staunten aber nicht am meisten über die grossen Haie, sondern fanden die Fischschwärme und die Rochen am schönsten. Wenn der Park nicht geschlossen hätte, würden wir wohl immer noch dort sitzen und staunen…